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Jogi Löw hat bei der EM 2021 die Qual der Wahl.
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Jogi Löw hat bei der EM 2021 die Qual der Wahl.

Deutsche Nationalmannschaft

EM 2021: Jogi Löw plant Überraschung – Wackelkandidat hat plötzlich Stammplatz in DFB-Elf

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
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DFB-Trainer Jogi Löw plant seinen Kader für die EM 2021. Ein Wackelkandidat konnte seine Chancen auf eine Teilnahme zuletzt steigern.

Frankfurt – Die deutsche Nationalmannschaft ist gut aus der langen Pause gekommen und überzeugte in den beiden Spielen der WM-Qualifikation gegen Island (3:0) und Rumänien (1:0). Für DFB-Trainer Jogi Löw ist es der letzte große Test vor der Nominierung seiner Mannschaft für die im Sommer stattfindende EM 2021. Zahlreiche Kandidaten kämpfen um die begehrten Plätze in der DFB-Elf für die Europameisterschaft, Bundestrainer Jogi Löw kann aber nur 23 Profis nominieren. Ein Defensivspieler hat seine Chancen auf eine EM-Teilnahme nach starken Auftritten erheblich gesteigert.

EM 2021: DFB-Trainer Jogi Löw lobt Emre Can

Emre Can spielt eine solide Saison bei Borussia Dortmund. Der 27-jährige hatte, wie die gesamte Mannschaft des BVB, Höhen und Tiefen im Laufe der Spielzeit, aber rechtzeitig zur Endphase der Saison scheint er wieder in Form zu kommen. Bei Bundestrainer Löw galt der inkonstante Can als Wackelkandidat für eine Teilnahme an der EM 2021, der seine Nominierung keinesfalls sicher hat. In den Spielen der WM-Qualifikation bekam er vom DFB-Coach nun die Chance, sich zu beweisen.

In den beiden Partien gegen Island und Rumänien erhielt Can das Vertrauen von DFB-Trainer Löw, der ihn auf der linken Seite der Viererkette aufstellte. Diese Position galt schon längere Zeit als Schwachstelle in der DFB-Elf, auf der der Bundestrainer schon mehrere Spieler ausprobierte. Can überzeugte in beiden Partien und hat dadurch seine Chancen deutlich gesteigert - nicht nur auf eine Teilnahme an der EM 2021, sondern auch auf einen Stammplatz in der DFB-Elf.

EM 2021: Jogi Löw hat den Linksverteidiger für DFB-Auswahl gefunden

An der defensiven Qualität von Can gab es nie Zweifel, auch wenn er in den vergangenen Monaten immer wieder kleinere Fehler in seinem Spiel hatte. Doch Abwehrarbeit alleine reicht nicht, um sich in der DFB-Auswahl zu etablieren. Gegen Island und vor allem Rumänien zeigte der Dortmunder plötzlich einen ungewohnten Vorwärtsdrang, technische Qualitäten und den Willen, der Mannschaft auch offensiv zu helfen. Als Beispiel bereitete Can die Chance von Leon Goretzka gegen Rumänien kurz nach der Pause mit einem feinen Anspiel mustergültig vor.

Löw lobte den Defensivspieler nach der Partie gegen Rumänien überschwänglich. „Ich fand, dass er sehr gut gespielt hat, vor allem im Spiel nach vorne, weil er dann doch dynamisch aus der Abwehr immer wieder ins Mittelfeld ging, den Gegner gebunden hat. Er war sehr ballsicher, körperlich sehr stark. Der Emre war links richtig, richtig stark“, so Löw. Für den Dortmunder dürfte diese Aussage Bestätigung seiner Leistungen, aber auch Motivation, im Hinblick auf die Nominierung der DFB-Auswahl und der EM 2021 sein.

EM 2021: Emre Can hofft auf einen Stammplatz in der DFB-Elf

Die Nominierung für die EM 2021 nimmt DFB-Trainer Löw im Mai vor und bei Emre Can gilt es mittlerweile als fast sicher, dass er vom Bundestrainer berücksichtigt wird. Seine Konkurrenten auf der Position des Linksverteidigers sind Marcel Halstenberg, Robin Gosens und Philipp Max, die sich aber alle hinter Can einreihen müssen. Der 27-jährige sieht sich zwar selbst eher in der Zentrale („Auf welcher Position sehe ich mich? Ich sehe mich als zentralen Spieler, Innenverteidiger, defensiven Mittelfeldspieler“, so Can vor dem Spiel gegen Island), doch dort ist die Konkurrenz für ihn einfach groß. Can wird sich mit der Rolle des Linksverteidigers anfreunden müssen, denn diese könnte ihm einen Stammplatz in der DFB-Auswahl bei der EM 2021 bescheren.

Unterdessen hatte DFB-Trainer Löw einen Spielmacher aus der Bundesliga nicht nominiert. Der hofft aber trotzdem auf weitere Einsätze bei der deutschen Nationalmannschaft. Ein Angreifer hat bei Löw keine Chance mehr und hat stattdessen ein anderes Turnier für den Sommer im Auge. (Sascha Mehr)

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