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Die DFB-Auswahl trennt sich bei der EM 2021 von Ungarn mit einem 2:2.
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Die DFB-Auswahl trennt sich bei der EM 2021 von Ungarn mit einem 2:2.

EM 2021

„Das darf einfach nicht passieren“: DFB-Star platzt nach Ungarn-Krimi der Kragen

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
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Deutschland kann das frühe Aus bei der EM 2021 abwenden, ein DFB-Star redet aber Klartext nach dem 2:2-Remis.

München - Am Ende war es wirklich knapp im letzten Gruppenspiel der EM 2021 gegen Ungarn. Leon Goretzka, in der zweiten Hälfte eingewechselt, rettet die DFB-Auswahl mit einem fulminanten Schuss unter die Latte vor dem Ausscheiden. Zuvor tat sich die deutsche Nationalmannschaft äußerst schwer gegen diszipliniert verteidigende Ungarn, die kurz vor einer Sensation standen. Offensiv gelang dem Team von Bundestrainer Jogi Löw wenig, vor allem Leroy Sane und Serge Gnabry zeigten eine ganz schwache Leistung und hatten keinerlei Durchsetzungskraft.

Besonders ärgerlich war das Gegentor zum 1:2, nur wenige Sekunden nach dem Ausgleich durch Kai Havertz. Die DFB-Auswahl war vom Anstoß weg nicht auf der Höhe und am Ende einer Fehlerkette stand der zweite Treffer der Ungarn. Einer Mannschaft, die den Anspruch hat, weit zu kommen bei der EM 2021, darf so etwas eigentlich nicht passieren. Wir haben die Stimmen zum 2:2 gegen Ungarn zusammengefasst.

EM 2021: Jogi Löw glücklich über Einzug ins Achtelfinale

Jogi Löw: „Wir haben schon auch extrem gute Moral bewiesen. Fehler gemacht, aber gefightet bis der Ausgleich gefallen ist. Die Moral war sensationell gut. Das war nichts für schwache Nerven. Wir wussten, Ungarn haut alles rein, laufen alles zu. Dann haben wir leider einen Fehler gemacht. Am Ende muss man sagen: durch diese Gruppe durchzukommen, das war gut, und das war das Ziel. Man sieht, dass sich andere Mannschaft auch schwertun. Die Kleinen hauen alles irgendwie rein, verteidigen. Es war nicht ganz so einfach, weil zehn Leute in der eigenen Hälfte stehen. Sie haben nichts zu verlieren. Am Ende zählt, dass wir weiter sind.“

Leon Goretzka: „Ich bin überglücklich. Du nimmst dir alles vor und dass der Ball mir so vor die Füße fällt, ist einfach auch glücklich gelaufen. Mir fällt der Ball vor die Füße und dann nur noch rein damit. Was gar nicht passieren darf, ist die Situation nach dem 1:1. Das haben wir schon angesprochen. Bei Standards sind wir nicht schnell genug wieder auf dem Platz. Du hast das erlösende 1:1 gemacht und dann fällt das 2:1, das darf natürlich niemals passieren, wenn du bei so einem Turnier etwas erreichen willst. Zweifel haben wir nicht, brauchen wir nicht. Wir sind voller Selbstvertrauen. Das Spiel war ganz, ganz schwierig. Es sind viele Widerstände, gegen die man ankämpfen muss. Großartig, dass wir es geschafft haben, vor eigenem Publikum.“

EM 2021: Manuel Neuer erleichtert nach Remis gegen Ungarn

Manuel Neuer: „Wir sind einfach nur erleichtert, dass wir es geschafft haben. Wir lagen in Rückstand, sind wieder in Rückstand geraten. Es war natürlich ein Nervenkrimi. Es ist natürlich schwer gegen so eine Mannschaft, wenn du 0:1 hinten liegst. Man hat gesehen, dass sie auch gegen Portugal und Frankreich über weite Strecken super verteidigt haben. Es war eine vielbeinige Abwehrkette. Wir hatten in der ersten Halbzeit nicht das Glück. Deshalb stand es lange 1:0 für Ungarn.“

Joshua Kimmich: „Natürlich hatte ich Sorge. Wir haben uns brutal schwer getan. Wir standen auch bei eigenem Ballbesitz nicht wirklich gut.“ Der Spieler des FC Bayern München freut sich auf die Partie gegen England: „Geil! Ein schöneres Spiel gibt es fast nicht. Ob das jetzt im Achtelfinale sein muss - wir sind auf jeden Fall heiß. Ich hoffe, dass wir jetzt endlich im Turnier angekommen sind.“

Unterdessen sendet Leon Goretzka ein deutliches Signal an ultrarechte Ungarn-Hooligans nach seinem Tor zum 2:2-Ausgleich. Deutschland gegen England im Wembley-Stadion: klassischer geht es nicht. Die englischen Medien empfehlen ihrer Mannschaft schon: „Lernt Elfmeter, Jungs!“

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