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Löws verlängerter Arm auf dem Rasen: Joshua Kimmich.
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Joachim Löws verlängerter Arm auf dem Rasen: Joshua Kimmich.

Nominierung DFB-Kader

EM 2021: Auf wen setzt Löw beim DFB-Team - und wer muss zu Hause bleiben?

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Die Fußball-Europameisterschaft 2021 naht, was für Bundestrainer Joachim Löw bedeutet: Er muss bald eine Entscheidung ob des DFB-Kaders fällen. Die möglichen Kandidaten.

  • Im Sommer findet die EM 2021 in zwölf Städten statt.
  • Bundestrainer Joachim Löw wird für die EM 23 Spieler nominieren.
  • Alle News zur EM 2021 finden Sie auf unserer Themenseite.

Frankfurt - Es muss schon viel passiert sein, wenn eine EM plötzlich in einem krummen Jahr stattfindet. Die EM 2021 ist so ein Fall, Corona sei schuld. Und so kommt es, dass Bundestrainer Joachim Löw, quasi aufgezwungen, ein Jahr mehr Zeit hatte, um seinen Kader für die deutsche Nationalmannschaft zu bestimmen. 23 Spieler erhalten ein Ticket. Wer darf sich aus dem DFB-Team bei der paneuropäischen Austragung in zwölf Ländern Teilnehmer schimpfen, wer nur Zuschauer? Der Spielplan zur EM steht bereits.

Kandidaten gibt es reichlich, die Kaderbekanntgabe erfolgt meist erst wenige Wochen vor Turnier-Start. Und doch: Einige wenige Spieler sind in Besitz einer unausgesprochenen Nominierungs-Garantie, einige andere viele hingegen müssen sich noch beweisen. Ein Überblick zu den Kandidaten.

Deutsche Nationalmannschaft: EM-Kandidaten im Tor

Manuel Neuer: Fünffacher Welttorhüter, Weltmeister, Capitano: Manuel Neuer ist unter Löw gesetzt wie kein anderer. Selbst, als Neuer nach seinem Mittelfußbruch eine Zeit brauchte, um wieder in Form zu kommen, hielt der Bundestrainer an ihm fest. Wenn einer von einem sicheren Stammplatz im DFB-Team sprechen kann, dann der Keeper des FC Bayern. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Manuel NeuerTorwart27. März 19861,93 mFC Bayern München

Marc-André ter Stegen: Timing ist alles. Das erfährt auch Marc-André ter Stegen derzeit am eigenen Leib. Denn die Nummer eins des FC Barcelona ist unumstritten weltklasse, hat aber das Pech, mit Neuer einen der besten Keeper der Geschichte vor sich zu haben. Der EM-Platz ist ihm sicher. Der Platz auf der Bank aber ebenso. EM-Chancen: 95 Prozent.

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Marc-André ter StegenTorwart30. April 19921,87 mFC Barcelona

Kevin Trapp: Der Eintracht-Keeper zählt zu den besten seines Fachs in der Bundesliga. Seit seiner Rückkehr nach Frankfurt blüht Trapp wieder richtig auf, das fällt auch Löw auf. Die Chancen auf eine EM-Teilnahme stehen gut, wenn auch als Nummer drei hinter Neuer und ter Stegen. EM-Chancen: 70 Prozent.

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Kevin TrappTorwart8. Juli 19901,89 mEintracht Frankfurt

Bernd Leno: Die Nummer eins des FC Arsenal kam anno 2020 zweimal für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz: beim 1:1 gegen die Schweiz und beim 3:3 gegen die Türkei. Löw wird sich voraussichtlich zwischen Leno und Trapp als Nummer drei entscheiden müssen. Leichte Vorteile genießt vermutlich der SGE-Schlussmann. EM-Chancen: 30 Prozent.

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Bernd LenoTorwart4. März 19921,90 mFC Arsenal

Deutsche Nationalmannschaft: EM-Kandidaten in der Abwehr

Niklas Süle: Bayerns Abwehr-Hüne durchlebt aktuell das, was Neuer nach seinem Mittelfußbruch hatte: eine Formdelle. 2019 verletzte sich Süle am Kreuzband, fiel monatelang aus und scheint auch jetzt noch, Monate nach seinem Comeback, nicht wieder zurück zu alter Stärke gefunden zu haben. Der EM-Platz dürfte ihm sicher sein, eine Stammplatzgarantie jedoch nicht. EM-Chancen: 95 Prozent.

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Niklas SüleInnenverteidiger3. September 19951,95 mFC Bayern München

Mats Hummels: Als einer von dreien ein halbes Jahr nach dem WM-Debakel 2018 aussortiert, hat Bundestrainer Löw eine Rückkehr von Hummels nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Warum auch? Hummels gilt nach wie vor als einer der besten Innenverteidiger in der Bundesliga, leistungstechnisch wäre ihm wohl ein Stammplatz bei der EM 2021 sicher. Wäre nur noch der berühmte Sprung über den Schatten seitens Löw zu klären. EM-Chancen: 50 Prozent.

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Mats HummelsInnenverteidiger16. Dezember 19881,91 mBorussia Dortmund

Jerome Boateng: Auch Boateng gehört zu den Ausgebooteten unter Löw. Ausgerechnet Löws ehemaliger Co-Trainer Hansi Flick hat Deutschlands Lieblingsnachbarn beim FC Bayern wieder in die internationale Klasse gehoben - was auch dem Bundestrainer nicht verborgen geblieben ist. Ob Boateng mit zur EM 2021 fährt, hängt vor allem von den Alternativen ab. EM-Chancen: 10 Prozent.

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Jerome BoatengInnenverteidiger3. September 19881,90 mFC Bayern München

Antonio Rüdiger: Der Innenverteidiger des FC Chelsea hat von dem Trainerwechsel von Frank Lampard zu Thomas Tuchel enorm profitiert. Seitdem spielt Rüdiger wieder regelmäßig, die Leistungskurve geht nach oben. Bleibt es dabei, wird Löw um eine EM-Nominierung des Ex-Stuttgarters nicht drumherum kommen. EM-Chancen: 80 Prozent.

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Antonio RüdigerInnenverteidiger3. März 19931,90 mFC Chelsea

Matthias Ginter: Seit seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach hat sich Ginter zu einem der besten Innenverteidiger der Liga gemausert. Abwehrchef in Gladbach, fester Bestandteil in der deutschen Nationalmannschaft. Passiert nichts Unvorhergesehenes, ist Ginter bei der EM 2021 dabei. EM-Chancen: 85 Prozent.

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Matthias GinterInnenverteidiger19. Januar 19941,91 mBorussia Mönchengladbach

Jonathan Tah: Einst bei den Bayern oder auch Real Madrid gehandelt, stagniert Tah seit ein bis zwei Jahren in seiner Entwicklung. In Leverkusen ist er zwar wieder Stammspieler, doch was fehlt, ist der nächste Entwicklungsschritt. Ob Tah mit zur EM fährt, hängt wohl vor allem mit Löws Handhabung mit Hummels und Boateng zusammen. EM-Chancen: 25 Prozent.

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Jonathan TahInnenverteidiger11. Februar 19961,95 mBayer 04 Leverkusen

Robin Koch: Fehlt Leeds United seit drei Monaten verletzt. Eine Rückkehr ist für das Frühjahr geplant. Bitter für Koch, der zuvor einige Einsätze von Löw spendiert bekommen und stellenweise direkt überzeugt hatte. Um auf den EM-Zug noch aufzuspringen, braucht es ein rasches Comeback. EM-Chancen: 10 Prozent.

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Robin KochInnenverteidiger17. Juli 19961,90 mLeeds United

Lukas Klostermann: Der 24-Jährige gilt als die wahrscheinlichste Lösung für das Außenverteidiger-Problem auf der rechten Seite im DFB-Team. Bei RB Leipzig in dieser Saison vor allem als Innenverteidiger eingesetzt, dürften unter Löw andere Aufgaben warten. Ob der Bundestrainer mit Klostermann eher in einer Fünferkette als offensiven Außenverteidiger plant oder ob er doch zur Viererkette zurückkehrt, wird sich noch zeigen. Mangels Alternativen dürfte Klostermann seinen EM-Platz aber sicher haben. EM-Chancen: 85 Prozent.

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Lukas KlostermannInnenverteidiger/Rechtsverteidiger3. Juni 19961,87 mRB Leipzig

Marcel Halstenberg: Das Pendant zu Klostermann auf der linken Seite, bei RB Leipzig aber auch schon oft als Innenverteidiger eingesetzt. Halstenberg gilt ebenfalls als mögliche Lösung für Löws Außenverteidiger-Baustelle. Immerhin: Bei keinem seiner Einsätze verlor das DFB-Team bisher. Seine größte Konkurrenz im Kampf um die EM 2021 spielt in Bergamo. EM-Chancen: 80 Prozent.

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Marcel HalstenbergLinksverteidiger27. September 19911,88 m RB Leipzig

Robin Gosens: Kaum ein Name ist derart mit dem Aufstieg Atalanta Bergamos verknüpft wie der von Gosens. Der bullige Außenverteidiger musste einen langen Anlauf nehmen, startet jetzt aber richtig durch. Insbesondere seine Offensiv-Qualitäten dürften Löw imponieren. Sein DFB-Debüt gegen Spanien (1:1) war vielversprechend, gut möglich, dass er beim EM-Auftakt gegen Frankreich in der Startelf steht. EM-Chancen: 90 Prozent.

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Robin GosensLinksverteidiger5. Juli 19941,83 m Atalanta Bergamo

Benjamin Henrichs: Seit seiner Leihe zu RB Leipzig plagt sich Henrichs mit Verletzungssorgen herum. Ob er mit zur EM fährt, hängt vor allem davon ab, wie schnell er wieder fit wird und, ob er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. Löw dürfte aktuell jedoch andere Alternativen im Kopf haben. EM-Chancen: 10 Prozent.

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Benjamin HenrichsLinksverteidiger/Rechtsverteidiger23. Februar 19971,83 m RB Leipzig

Philipp Max: Der ehemalige Augsburger ist bei der PSV Eindhoven ein absoluter Leistungsträger. Seine Assist- und Standard-Qualitäten sind nicht erst seit gestern bekannt. Dennoch brauchte Löw eine gewisse Anlaufzeit, um Max zu nominieren. Wird sich gegen Gosens durchsetzen müssen. EM-Chancen: 55 Prozent.

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Philipp MaxLinksverteidiger30. September 19931,78 mPSV Eindhoven

Deutsche Nationalmannschaft: EM-Kandidaten im Mittelfeld

Joshua Kimmich: Das Herzstück des deutschen Mittelfelds, der Antreiber neben Toni Kroos, der neue Leader der Prä-Weltmeister-Generation - Joshua Kimmich. Wie Neuer ist er einer der wenigen, der sich über sein EM-Ticket nicht sorgen muss, um seine Stammplatz im Übrigen auch nicht. Will die DFB-Elf bei der EM was holen, braucht es einen Kimmich in Top-Form. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Joshua KimmichDefensives Mittelfeld8. Februar 19951,77 mFC Bayern München

Toni Kroos: Einer der letzten Überlebenden nach dem Umbruch beim DFB nach dem WM-Debakel 2018. Kroos zählt nach wie vor zu den Anführern unter Löw, auch wenn er sich in den vergangenen zwei Jahren vermehrt Kritik anhören musste. Dennoch: Kroos gilt neben Kimmich im Mittelfeld als gesetzt. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Toni KroosZentrales Mittelfeld4. Januar 19901,83 mReal Madrid

Leon Goretzka: Wer Stammspieler beim FC Bayern ist, braucht sich um sein Standing in der deutschen Nationalmannschaft nicht zu sorgen. Dieses Credo gilt auch anno 2021. Goretzka gilt als fester Bestandteil in Löws Planungen. Je nach System wird er wohl auch zur ersten Elf zählen. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Leon GoretzkaZentrales Mittelfeld6. Februar 19951,89 mFC Bayern München

Kai Havertz: Gilt als eines der größten Hoffnungen im deutschen Fußball. Seit seinem Wechsel zum FC Chelsea hinkt Havertz‘ Entwicklung jedoch etwas. Dennoch: Es wäre eine mittelschwere Sensation, sollte Löw auf die Zauberkünste des Spielmachers verzichten. EM-Chancen: 90 Prozent.

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Kai HavertzOffensives Mittelfeld11. Juni 19991,89 mFC Chelsea

Ilkay Gündogan: Lange spielte Gündogan im DFB-Team unter seinen Möglichkeiten. Doch mit seiner Leistungsexplosion bei Manchester City ist von ihm auch im Dress mit dem Adler auf der Brust Großes zu erwarten. Löw hält große Stücke auf ihn, Pep Guardiola noch Größere - zurecht. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Ilkay GündoganZentrales Mittelfeld24. Oktober 19901,8 mManchester City

Marco Reus: Der seit Jahren von Verletzungen geplagte BVB-Kapitän spielt in Dortmund eine durchwachsene Saison. In Top-Form einer der besten Spieler in der Bundesliga, muss er langsam wieder zu alter Form finden, will er bei der Kader-Nominierung so sicher wie die Kollegen Kroos und Kimmich sein. EM-Chancen: 85 Prozent.

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Marco ReusOffensives Mittelfeld31. Mai 19891,8 mBorussia Dortmund

Julian Brandt: Auch Brandt gilt als hochveranlagt, seit seinem Wechsel nach Dortmund fehlt aber der nächste Entwicklungsschritt. Die Konsequenz: viele Spiele auf der Bank. Was für Reus gilt, zählt für Brandt umso mehr. Steigert er sich nicht, droht der Blondschopf die EM zu verpassen. EM-Chancen: 40 Prozent.

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Julian BrandtOffensives Mittelfeld2. Mai 19961,85 mBorussia Dortmund

Emre Can: Sein Nachteil ist, dass auf seiner Position die pure Weltklasse spielt (Kimmich). Sein Vorteil ist: Er kann auch als Innenverteidiger oder Außenverteidiger agieren. Seit seinem Wechsel zum BVB zeigt Can sehr gute Leistungen. Ob es für Löw und die EM reicht, hängt auch davon ab, wie der Bundestrainer mit Boateng und Hummels verfährt. EM-Chancen: 55 Prozent.

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Emre CanDefensives Mittelfeld12. Januar 19941,84 mBorussia Dortmund

Mahmoud Dahoud: „Mo“ Dahoud hat sich beim BVB in die Startelf gekämpft. Beim DFB könnte ihm die Fülle an Mittelfeldspielern zum Verhängnis werden. Dennoch: In der aktuellen Verfassung dürfte es Löw schwer fallen, Dahoud nicht zu nominieren. EM-Chancen: 25 Prozent.

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Mahmoud DahoudZentrales Mittelfeld1. Januar 19961,78 mBorussia Dortmund

Nadiem Amiri: Der offensive Mittelfeldspieler gilt in Leverkusen als feste Größe. Für eine Nominierung bei der EM könnte es für Amiri jedoch eng werden. Die Konkurrenz auf seiner Position ist schlicht zu groß. Könnte einer der Profiteure sein, sollte sich jemand verletzen. EM-Chancen: 10 Prozent.

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Nadiem AmiriOffensives Mittelfeld27. Oktober 19961,8 mBayer 04 Leverkusen

Florian Neuhaus: Hat sich in Gladbach zu einem der besten Mittelfeldspieler in der Bundesliga entwickelt, droht aber ebenfalls an der erdrückenden Konkurrenz im DFB-Dress (vorerst) zu scheitern. Gut möglich, dass seine Zeit erst nach der EM 2021 kommt. EM-Chancen: 20 Prozent.

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Florian NeuhausZentrales Mittelfeld16. März 19971,83 mBorussia Mönchengladbach

Jamal Musiala: Der Shootingstar der Bayern. Musste sich zwischen dem Löwen und dem Adler auf der Brust entscheiden, er entschied sich für den Adler. Löw muss Musiala große Versprechungen gemacht haben. Ob es schon für einen EM-Platz reicht, hängt vor allem von Musiala selbst ab. Könnte auch der Shootingstar des DFB werden. EM-Chancen: 45 Prozent.

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Jamal MusialaOffensives Mittelfeld26. Februar 20031,8 mFC Bayern München

Florian Wirtz: Gilt neben Musiala als DAS Talent in der Bundesliga. Nur: Er spielt bei Leverkusen schon längst eine Schlüsselrolle. Geht es in diesem Tempo weiter, muss im Sommer eigentlich eine EM-Nominierung folgen. EM-Chancen: 55 Prozent.

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Florian WirtzOffensives Mittelfeld3. Mai 20031,75 mBayer 04 Leverkusen

Julian Draxler: Das ewige Talent, der gescheiterte Schöngeist, Draxler musste sich schon vieles anhören. Die Wahrheit ist: Draxler kommt in Paris nicht vom Fleck, auch sein Einfluss auf das DFB-Spiel ist seit Jahren überschaubar. Mal blitzt die Weltklasse auf, mal verspringt ein Pass aus fünf Metern. In der Vergangenheit vertraute Löw dennoch auf den Ex-Knappen. Dieses Mal dürfte es eng werden. EM-Chancen: 15 Prozent.

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Julian DraxlerOffensives Mittelfeld20. September 19931,85 mParis Saint-Germain

Deutsche Nationalmannschaft: EM-Kandidaten im Sturm

Timo Werner: Ähnlich wie Chelsea-Kollege Havertz hat Werner mit gehörigen Anpassungsproblemen auf der Insel zu kämpfen. Der Ex-Leipziger rennt, ackert, schießt, nur die Tore fallen noch nicht so wie bei RB. Die EM dürfte allerdings nicht in ernsthafter Gefahr sein. EM-Chancen: 80 Prozent.

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Timo WernerMittelstürmer6. März 19961,8 mFC Chelsea

Leroy Sané: Nach Startschwierigkeiten und einer langen Verletzung blüht Sané beim FC Bayern langsam aber sicher wieder auf. Sein Tempo und seine Abschlussqualitäten werden auch im DFB-Trikot dringend gebraucht. Ist Sané fit, spielt er. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Leroy SanéRechtsaußen11. Januar 19961,83 mFC Bayern München

Serge Gnabry: Der „Chefkoch“ der Bundesliga ist das Pendant zu Sané - und mindestens genauso gesetzt unter Löw. Insbesondere aufgrund des fehlenden sicheren Abschlussspielers im Zentrum braucht es Gnabry für die Tore. EM-Chancen: 100 Prozent.

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Serge GnabryRechtsaußen14. Juli 19951,76 mFC Bayern München

Thomas Müller: Schaut man sich die Leistungen des Ur-Bayers aus den vergangenen Monaten an, darf an Thomas Müller kein Weg vorbeiführen. Doch wie auch Hummels und Boateng zählt er zum Kreis der bereits Aussortierten, die ganz vielleicht und möglicherweise doch wieder einen Anruf von Löw erhalten könnten. Aus besagten Gründen stehen Müllers Chancen auf einen solchen Anruf sehr gut. EM-Chancen: 60 Prozent.

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Thomas MüllerHängende Spitze13. September 19891,85 mFC Bayern München

Kevin Volland: Trifft seit seinem Wechsel zur AS Monaco wie er will, wird von Löw aber nach wie vor ignoriert. Dass Volland mit seinen 28 Jahren doch noch auf den EM-Zug aufspringt, ist aufgrund der Werners und Gnabrys eher unwahrscheinlich. EM-Chancen: 5 Prozent.

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Kevin VollandMittelstürmer30. Juli 19921,79 mAS Monaco

Max Kruse: Hat keinen Bock auf die Europa Conference League, hat aber sehrwohl Bock auf Olympia. Genau, das ist ja auch noch im Sommer 2021. Kruse hätte sicherlich auch Lust auf die EM, ähnlich wie bei Volland tendieren die Chancen darauf aber eher gen Nullpunkt. EM-Chancen: 5 Prozent.

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Max KruseHängende Spitze19. März 19881,8 m1. FC Union Berlin

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