Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Voll daneben: Werder Bremen

Einfach nur schlecht

Werder Bremen macht Trainer Florian Kohfeldt „bocksauer“.

Zur Jahreswende hat Florian Kohfeldt der „SZ“ ein interessantes Interview gegeben. Der Trainer von Werder Bremen erklärte da seine Suche nach Antworten ohne Fans in Corona-Zeiten: „Wie schaffen wir da unten als Gruppe für uns eine positive Atmosphäre auf dem Platz, die Spannung erzeugt?“ In Bremen hätten sie zum Beispiel jetzt eigens an Spieltagen ein anderes Licht in der Kabine als beim Training, „um einen Reiz zu setzen“, so der 38-Jährige.

Klingt pfiffig und intelligent, funktioniert aber nicht verlässlich. Das seeeehr ernüchternde 0:2 daheim gegen Union Berlin erinnerte verdächtig an die nahezu durchweg schlappen Heim-Vorstellungen aus der verkorksten Vorsaison. Kohfeldt, der es nicht leiden kann, um die Wahrheit drumherum zu reden, sagte es gerade heraus: „Alles, was wir machen wollten, haben wir nicht gemacht“. Er sei deshalb „bocksauer“.

In der Tat stimmte nichts bei den Bremern, die eigentlich den Anschluss ans Mittelfeld stabilisieren wollten. Hinten taumelten Toprak und Friedl den athletischen Awoniyi und Becker mehrfach haltlos hinterher, im Mittelfeld sprühte Maxi Eggestein vor Ideenlosigkeit, weiter vorn rundeten die jeweils zur Pause ausgewechselten Bittencourt und Osako die Vorstellungen ihrer Hinterleute nach unten ab.

Kohfeldt, einer der interessantesten Gesprächspartner für die Medien nach Spielschluss, kapitulierte erst einmal: „Ich bin sonst sehr gerne bereit, in der Tiefe zu analysieren, aber heute weiß ich nicht, wo ich anfangen soll.“ Dafür sei es schlicht „in allen Belangen schlecht, einfach nur schlecht“ gewesen.

Immerhin ein Hoffnungsmoment: Nach seiner langwierigen Muskelverletzung in der Wade konnte Niclas Füllkrug die letzte Viertelstunde wieder mittun. Der Mittelstürmer würde gesund die gesamte Bremer Statik verschieben. Auch der zuvor am Oberschenkel lädierte Davie Selke ist halbwegs genesen und durfte nach dem Wechsel ran. Er blieb indes fast unsichtbar.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare