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Katars Emir über russische WM-Hilfe: „Eine großartige Unterstützung“

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Von: Niklas Kirk

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Erste Reihe, links nach rechts: Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, Emir von Katar, Wladimir Putin, Präsident von Russland, Kassym-Jomart Tokajew, Präsident von Kasachstan, und Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, am Donnerstag in Astana. © Ramil Sitdikov/Pool Sputnik Kremlin/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der Sicherheitskonferenz in Kasachstan geht es auch um die Fußball-WM. Dabei findet der katarische Emir lobende Worten für Russlands Präsidenten.

Frankfurt – Auf der asiatischen Sicherheitskonferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana am Donnerstag (13. Oktober), kamen auch die Beziehungen Katars mit Russland und die im November beginnende Weltmeisterschaft zur Sprache. Dabei demonstrierten Waldimir Putin und der katarische Emir Tamim bin Hamad Al Thani Einigkeit und sparten nicht mit lobenden Worten für den jeweils anderen.

Gut fünf Wochen vor Beginn des Turniers gab Katar seine Haltung gegenüber Russland in Bezug auf die sportpolitische Zusammenarbeit der beiden Länder bekannt. Der russische Fußballverband selbst wurde von der FIFA von einer möglichen WM Teilnahme Katar ausgeschlossen, als auch russische Vereine von der Teilnahme an Wettbewerben der UEFA – wie beispielsweise der Champions League. Die Sanktionen stehen im Zusammenhang mit der russischen Invasion in der Ukraine.

Emir von Katar über Russland: „Stolz auf diese Beziehung“

Vom britischen Guardian wird der Emir wie folgt zitiert: „Nach dem großen Erfolg Russlands bei der Ausrichtung der WM 2018 haben die russischen Freunde Katar mit dem Organisationskomitee für die WM 2022 vor allem in organisatorischer Hinsicht sehr unterstützt“, so Al-Thani. „Wir danken Ihnen dafür und sind stolz auf diese Beziehung. Sie wird bis zum Ende der Weltmeisterschaft andauern. Ich bin sehr froh, Sie zu sehen, Herr Präsident. Ich danke Ihnen.“

Putin erwiderte die lobenden Worte des katarischen Staatsoberhauptes mit einem Versprechen zur weitergehenden Unterstützung in Bezug auf die WM. Russland würde „alles in seiner Macht Stehende tut, um die Erfahrungen aus der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft weiterzugeben“. Putin sei sich sicher, dass die WM ein absoluter Erfolg werden würde.

Wie genau die Beratungen russischer Seite aussahen oder in Zukunft geplant sind, blieb bei zunächst offen. Bekannt sei laut Guardian, dass Katar dem russischen Beispiel eines obligatorischen Fan-Ausweises gefolgt ist. Die sogenannte „Hayya-Card“ benötigen Fans zur Einreise in den Wüstenstaat als auch für den Erwerb von Eintrittskarten.

Vor dem Start der Fußball-WM – Menschenrechtsorganisationen nehmen Sponsoren in die Pflicht

Nicht überall steht die WM und ihre Akteure positiv in der öffentlichen Meinung. Zuletzt haben Menschenrechtsorganisationen die Partnerunternehmen und Sponsoren der WM 2022 in die Pflicht genommen. Sie sollen gegenüber der FIFA und der katarischen Regierung darauf dringen, den Arbeitsmigrant*innen oder ihren Familien, die während der Vorbereitung der Fußball-WM zu Schaden kommen, Entschädigungen zu zahlen.

Das US-Sportportal The Atheltic hatte bezugnehmend darauf eine Anfrage an die Sponsoren gestellt. (nki)

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