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Setzten den Schlusspunkt in perfekter Zusammenarbeit: Kevin Stöger (oben) und Karim Onisiwo.
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Setzten den Schlusspunkt in perfekter Zusammenarbeit: Kevin Stöger (oben) und Karim Onisiwo.

Sechs Punkte aus drei Spielen

Ein ziemlich idealer Start für Mainz 05

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Die Rheinhessen geben sich gegen einen allerdings schwachen Aufsteiger aus Fürth keine Blöße. Kommt noch ein neuer Stürmer?

Wenn der Trainer des unterlegenen Gegners nach dem Spiel zugibt, seine Mannschaft sei „weit entfernt davon gewesen, ein Tor zu erzielen“, dann hat man einiges richtig gemacht. Mainz 05 hat viel, aber längst nicht alles richtig gemacht beim 3:0 (2:0) gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth. Sechs Punkte hievten die Nullfünfer somit bereits im August auf ihr Konto. Beinahe so viele, wie in der vergangenen Saison in der gesamten Hinrunde, da waren es sieben Zähler.

Seinerzeit war ihnen aber auch kein derart schwacher Konkurrent über den Weg gelaufen wie am Samstag der Aufsteiger aus Franken, dessen tapferer Trainer Stefan Leitl hinterher nur kurz so desillusioniert daherkam: „Wir müssen einfach besser verteidigen.“ So wie Mainz 05 im Sommer 2021. Die Rheinhessen dienen Fürth somit als leuchtendes Beispiel für Fortentwicklung. Vor einem Jahr waren sie noch ein Trümmerhaufen gewesen.

Jetzt können sie mit einiger Zufriedenheit in die Länderspielpause gehen. Sportchef Martin Schmidt sprach von einem „ziemlich idealen Start“ in die Saison, besonders unter der Beachtung der Corona-Quarantäne für elf Profis beim dennoch gelungenen Auftakt vor zwei Wochen gegen RB Leipzig.

Gegenüber der enttäuschenden 0:2-Niederlage in Bochum hatte Coach Bo Svensson lieber wieder fünf der zuvor unpässlichen Spieler in die Startelf gesteckt, unter anderem Anderson Lucoqui, den Neuzugang aus Bielefeld als linken Verteidiger. Der Teilzeit-Rapper, der schon eigene Stücke auf Youtube veröffentlicht hat, bedankte sich für das Vertrauen mit seinem ersten Bundesligator zum 1:0. Zuvor war der 24-Jährige jedoch von den nur in der Anfangsphase guten Fürthern ein paarmal ziemlich schwindelig gespielt worden.

Was passiert mit Aaron?

Luft nach oben also für Lucoqui, dem Svensson den Vorzug vor dem Spanier Aaron Martin gegeben hatte, der nach wie vor die teuerste Mainzer Verpflichtung der Klubgeschichte bleibt. Man darf gespannt sein, ob in den letzten Tagen des geöffneten Transferfensters noch etwas passiert. Nach einem Stürmer fahndet Sportchef Schmidt nach wie vor, wenngleich die vorhandenen Angreifer am Samstag überzeugten. Adam Szalai traf blitzsauber zum 2:0, für das neben dem Schweizer Rechtsverteidiger Silvan Widmer auch der umtriebige Stürmer Jonathan Burkardt prächtig Vorarbeit geleistet hatte.

Das 3:0 in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Kevin Stöger legte der von Covid-19 genesene Karim Onisiwo perfekt vor. Szalai, Burkhardt, Onisiwo - von diesen Drei in vorderster Linie sollte sich tunlichst keiner verletzten oder noch mal krank werden. Oder Schmidt schlägt bis zum 31. August noch mal auf dem Transfermarkt zu. So wie er es fürs Mittelfeld bereits getan hat. Die aus der zweiten Liga (Fürth und Kiel) gekommenen Anton Stach und Jae-sung Lee zeigten nach ihren Einwechslungen, dass sie viel mehr zu werden versprechen als Ergänzungsspieler.

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