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Vier Siege in Folge erlebt auch Christian Streich (li.) nicht häufig.
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Vier Siege in Folge erlebt auch Christian Streich (li.) nicht häufig.

Volltreffer: SC Freiburg

Edle Serie

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Das Team von Christian Streich stellt den Vereinsrekord ein und erinnert an die legendären Breisgau-Brasilianer.

Vor ein paar Wochen noch hätte sich im Breisgau niemand vorstellen können, dass der SC Freiburg in der Saison 20/21 Bezüge zur Saison 94/95 herstellen würde. 94/95 ist ja eine Art Edelstein in der Vereinsgeschichte. Es war das zweite Bundesligajahr für den damals noch klitzekleinen Sport-Club, und mit frechem Offensivfußball düpierte die Mannschaft von Trainerlegende Volker Finke das Establishment, wurde sensationell Dritter.

Vor ein paar Wochen also schien es, als könnten die Freiburger zwar allemal Dritter werden in der Saison 20/21 – aber halt Dritter von unten. Der Trainer Christian Streich präsentierte eine Gesichtsfarbe, die auch dem Abstiegsgespenst gut stehen würde, und nach dem durchaus peinlichen 1:3 gegen Mainz 05 sprach er davon, dass man sich auf einen langen, harten Abstiegskampf einstellen müsse, bis ganz zum Schluss. Aber das kenne man ja in Freiburg.

Doch dann geschah etwas, was sie in Freiburg faktisch nur aus 94/95 kennen: vier Siege nacheinander. Klubrekord. Nach dem 3:1 (3:0) am vergangenen Samstag bei der TSG Hoffenheim bewegt sich der zwar immer noch kleine, aber nicht mehr ganz so klitzekleine Klub auf die internationalen Bereiche der Tabelle zu. Abstiegskampf? Mit 20 Punkten aus 14 Spielen erst einmal kein Thema mehr.

Ja, man kann sagen: Mainz hat Freiburg in die Saison katapultiert. „Die Mannschaft ist mit Mainz gut umgegangen, denn da hat es ein paar richtige Ansprachen gegeben“, sagte Streich, seit nunmehr neun Jahren im Amt, in Hoffenheim. Und :„Ich freue ich mich wahnsinnig. 20 Punkte sind unglaublich. Aber die Jungs haben sich das echt verdient.“

Der Sieg gegen lädierte Hoffenheimer offenbarte alles, was die Freiburger Siegesserie ausmacht: Kompaktheit, Aggressivität, Effizienz und jenes Spielglück, das im Herbst noch fehlte. Der erste Angriff brachte das 1:0 durch Baptiste Santamaria (7.). Das 2:0 besorgte der starke Vincenzo Grifo per umstrittenen Handelfmeter (34.), und weil Kasim Adams für Hoffenheim auch noch ins eigene Tor beförderte (42.), lag der SCF zur Pause mit zwei Torschüssen 3:0 in Führung. Derartiges schafften nicht einmal die „Breisgau-Brasilianer“ anno 94/95.

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