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Trainer Thomas Nörenberg (r) vertritt den an seiner Bandscheibe operierten Horst Hrubesch. Foto: Friso Gentsch

U 21 mit dünnem Kader zur letzten Pflichtaufgabe

Mit dem letzten Aufgebot in die letzte Pflichtaufgabe des Jahres - für Hrubesch-Vertreter Thomas Nörenberg wird die Aufgabe nicht leichter.

Mit dem letzten Aufgebot in die letzte Pflichtaufgabe des Jahres - für Hrubesch-Vertreter Thomas Nörenberg wird die Aufgabe nicht leichter.

Beim EM-Qualifikationsspiel der U 21-Junioren am Dienstag in Rumänien muss der DFB-Coach außer auf seinem an der Bandscheibe operierten Chef Horst Hrubesch noch auf acht Spieler verzichten.

Vor allem die Offensiv- und Kreativabteilung ist dezimiert. Kapitän Kevin Volland, Leon Goretzka, Emre Can und Moritz Leitner stehen nicht zur Verfügung. Zudem ist der Einsatz von Amin Younes wegen einer Sprunggelenkverletzung ungewiss. "Der Kader war ohnehin schon ausgedünnt, jetzt wird es noch enger", sagte Nörenberg vor dem Aufbruch ins rumänische Giurgiu.

Nach dem 1:1 in Montenegro führt die DFB-Elf die Gruppe 6 mit 13 Punkten weiterhin deutlich vor Montenegro und Irland (beide 7) sowie Rumänien (5) an. Mit einem Sieg in Rumänien könnte sich die deutsche Mannschaft zumindest den zweiten Gruppenplatz schon sichern. Neben den Gruppensiegern qualifizieren sich auch die vier besten Zweiten für die Playoffs im Oktober 2014. Möglicherweise muss die Mannschaft aber bis zu den letzten Spieltagen im September 2014 warten, ehe die Playoff-Teilnahme offiziell gesichert ist.

Im letzten Spiel des Jahres wird Nörenberg auf einigen Positionen umstellen. Im Tor erhält diesmal Bernd Leno den Vorzug vor Marc-Andre ter Stegen. Auch Leonardo Bittencourt könnte nach seiner guten Vorstellung in der zweiten Halbzeit gegen Montenegro in die Startelf rutschen. Zudem wurden die beiden U 20-Nationalspieler Maximilian Arnold und Christopher Avevor nachnominiert.

"Wir müssen alle zusammen anpacken. Jetzt haben es die Leute in der Hand, die zuletzt nicht von Beginn an gespielt haben", meinte Bittencourt. Trainer Nörenberg betonte, dass die Partie am Freitag viel Substanz gekostet habe. Nun stehe man in der Pflicht. "Klares Ziel ist ein Sieg", sagte der Coach.

Dabei kann der Trainer immerhin auf seinen Torjäger Philipp Hofmann setzten. Der 1,94 Meter große Mittelstürmer vom FC Schalke 04, derzeit ausgeliehen an den Zweitligisten FC Ingolstadt, hat mit drei Treffern in vier Qualifikationsspielen auf sich aufmerksam gemacht. Sehenswert war vor allem sein Ausgleichstreffer kurz vor Schluss in Montenegro, als er den Ball in Uwe-Seeler-Manier per Hinterkopf im Tor unterbrachte. "So wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, daran müssen wir am Dienstag anknüpfen", sagte der Torjäger.

Auch Torhüter Leno, der schon bei der EM-Endrunde in Israel in diesem Sommer dabei war, warnt davor, wie in Montenegro die erste Halbzeit zu verschlafen. "Wir dürfen keine Sekunde locker lassen. Genauso ein Spiel wie in Montenegro könnte uns auch in Rumänien erwarten", sagte der Leverkusener. (dpa)

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