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Hat Mainz aufgepäppelt: Trainer Bo Svensson
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Hat Mainz aufgepäppelt: Trainer Bo Svensson

Mainz 05 vor Gastspiel beim Geisterkick in Leipzig

Die Trainersensation

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Große Ehre für den Mainzer Bo Svensson, der mit seiner Mannschaft die Liga aufmischt und daher ausgezeichnet wurde.

Es kommt nicht oft vor, dass Mainz 05 auf Platz eins steht. 2010 war das mal der Fall: Bundesliga-Startrekord unter Thomas Tuchel mit sieben Siegen, Boyband, Luftgitarre, Jubel, Trubel, Heiterkeit, Humbahumbatäterä. Das Jahr 2022 beginnt nicht ganz so ausgelassen, aber immerhin: Die Bundesligakollegen haben 05-Angreifer Jonathan Burkhardt im Fachblatt „Kicker“ auf Platz eins der „Aufsteiger der Saison“ gewählt, noch vor Florian Wirtz, Jamal Musiala und Jude Bellingham. Das Magazin „11 Freunde“ zog nach und klassifizierte den Mainzer Trainer Bo Svensson in der Ausgabe „Die 100 Gewinner und Verlierer des Fußballjahres“ auf der Top-Position ein, Begründung: „Seit Jahren hatte Mainz 05 nur noch drögen Beamtenfußball in einem überdimensionierten Stadion präsentiert. Dann aber kam Bo Svensson und ließ die Truppe endlich dynamisch und ansehnlich nach vorne spielen. Die Trainersensation des Jahres!“

Am Freitag vor dem Abflug mit einer Chartermaschine nach Leipzig zum Geisterspiel am Samstag bei RB saß diese Sensation in aller Früh hinter einem Mikrofon und lächelte viel. Bo Svensson scheint beim Heimaturlaub in Kopenhagen gut ins neues Jahr gekommen zu sein, vielleicht hat er auch schon „11 Freunde“ gelesen. Jedenfalls nimmt er den Corona-bedingten Ausfall seines Kapitäns Moussa Niakathé entspannt zur Kenntnis, wenngleich er in doppelter Verneinung natürlich weiß: „Moussa ist kein nicht so wichtiger Spieler.“

Ersatzweise kommt der schnellste je gemessene Bundesligaspieler (Topspeed 36,6 Stundenkilometer) Jeremiah St. Juste nach dessen Schulter-Operation aus dem Oktober noch nicht in Frage, wenngleich der Niederländer schon wieder eifrig trainiert. Das tun auch, allerdings noch zurückhaltender, Adam Szalai, der kurz vor Weihnachten am Kopf operiert werden musste, sowie Dominik Kohr nach Sehnenriss im Oberschenkel. Bei beiden wird es vor Februar nichts mit einer Rückkehr in den Kader.

Bo Svensson verriet vor der unangenehmen Auswärtsaufgabe in Leipzig (zuletzt dort 1:3, 0:8, 1:4) noch, dass seine Mannschaft das Thema gemeinsame Zielvereinbarung für die Rückrunde angesprochen hätte. Was dabei herausgekommen sei, bleibe intern. Ein europäischer Wettbewerb vielleicht? Oder ein einstelliger Tabellenplatz? Oder bloß der Klassenerhalt? Der galt vor einem Jahr noch als Wunder.

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