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Gegner und Freunde: Die Dortmunder Thomas Meunier (links) Thomas Delaney.
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Gegner und Freunde: Die Dortmunder Thomas Meunier (links) Thomas Delaney.

EM-Fazit

Die Bayern mal nicht vorn

  • Günter Klein
    VonGünter Klein
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Borussia Dortmund holt sich die deutsche Europameisterschaft vor RB Leipzig und den Münchnern

Ein kontinentales Kräftemessen der besten Fußballspieler ist immer auch eine Leistungsschau der nationalen Ligen und der einzelnen Klubs. So fiel bei dieser EM auf, dass die spanische Nationalmannschaft zwar nicht auf Akteure von Manchester City (Laporte, Ferran Torres) verzichten mochte, sehr wohl aber auf Profis von Real Madrid, deren Mittelfeldspieler Toni Kroos und Luka Modric wiederum bei der deutschen/kroatischen Mannschaft nicht fehlen sollten.

.Die Bundesliga ihrerseits war schwer vertreten bei der EM. Doch welcher Klub war am erfolgreichsten? Unsere Tabelle.

1. Borussia Dortmund (10 Spieler/6 Nationen/40 Einsätze/1 Tor): Einziger deutscher Verein mit Finalbeteiligung (Sancho, Bellingham), stark auch Däne Delaney und Borussia Belgien (Hazard, Meunier, Witsel). International gut eingekauft.

2. RB Leipzig (9/7/29/6): Forsberg (Schweden) und Poulsen (Dänemark) ragten heraus. Auch bei Spanien (Dani Olmo) waren die Sachsen zentral und hervorragend vertreten.

3. FC Bayern (14/4/43/4): Mit Masse am Start, doch späteste Endstation für Deutsche, Franzosen und Alaba: das Achtelfinale. Zuverlässig für Tore (3) sorgte wie in der Liga nur Lewandowski, aber ohne Teamerfolg.

4. Bayer Leverkusen (4/3/12/5): Da riss einer alles raus: Patrick Schick mit fünf Toren für Tschechien.

5. Borussia Mönchengladbach (10/4/26/1): Schadete nicht, vier Spieler bei der Schweiz gehabt zu haben. Held: Elfmetertöter Yann Sommer.

6. VfL Wolfsburg (6/4/18/1): Respekt: alle VfL-Spieler mindestens im Achtelfinale. Ein Tor gelang aber nur Wout Weghorst für die Niederlande, der aber seinen just ergatterten Stammplatz nicht halten konnte und am Ende unglücklich aussah.

7. Eintracht Frankfurt (6/4/16/0): Unter den Erwartungen, Andre Silva, inzwischen nach Leipzig gewechselter Supertorjäger, war bei Portugals Luxus-Offensive nur manchmal Joker. Am auffälligsten: Steve Zuber bei den Schweizern, unerwartet dynamisch und trickreich.

8. FC Augsburg (5/5/11/1): Der FCA schickte seine Edelreservisten (Jensen – Finnland, Gregoritsch – Österreich, Benes – Slowakei. Koubek – Tschechien) zur EM, Gregoritsch schoss ein Tor und weinte vor Glück. Gut: der Schweizer Vargas.

9. TSG Hoffenheim (6/4/12/1): Vereinsrekordler Kramaric (Kroatien) blieb blass, der Däne Skov ohne eine einzige Spielminute. Tor durch Österreichs Baumgartner.

10. Mainz 05 (4/4/8/1): Robin Quaison (Schweden) und Adam Szalai (Ungarn) mit ansprechender EM. Quaison inzwischen schon ein Ex. Vertrag ausgelaufen. Sucht neuen Klub.

11. Hertha BSC (3/3/11): Boyata (Belgien), Darida (Tshechien) und Pekarik (Slowakei) solide im Turnier.

12. VfB Stuttgart (3/3/6/1): Sasa Kalajdzic mit einem trickreichen Tor per Flugkopfball für Österreich gegen Italien – das war aus VfB-Sicht dann auch schon der Höhepunkt.

13. Union Berlin (2/2/4/1): Joel Pohjanpalo hatte seinen Moment mit dem 1:0-Siegtreffer für Finnland gegen ein paralysiertes Dänemark. Immerhin!

14. SC Freiburg (3/3/5/0): Richtig beschäftigt war nur Roland Sallai bei Ungarn. Verschwendete Zeit war die EM für Christian Günter. Wer ein Deutschland-Trikot mit Günters 26 bestellte, bekam als Namensflock „26 Ginter“ – Verwechslung mit dem Gladbacher. Demütigend.

15. Werder Bremen (2/2/4/0): Hier konnte Werder dem Abstieg entkommen – dank Ludwig Augustinsson, der alle Spiele für Schweden machte, aber Werder am liebsten auch verlassen würde.

16. Schalke 04 (2/2/2/0): Alessandro Schöpf als Einwechselspieler mit Österreich im Achtelfinale. Frederik Rönnow mit Dänemark im Halbfinale (als Ersatztorwart).

17. 1. FC Köln (1/1/3/0): Ondrej Duda, der einzige Kölner, verabschiedete sich mit der Slowakei nach der Vorrunde aus dem Turnier.

18. Fortuna Düsseldorf (2/2/3/0): Vom Zweitligisten stand Kenan Karaman für die Türkei dreimal auf dem Platz. Hätte er sich auch sparen können.

Arminia Bielefeld hatte keinen EM-Spieler dabei.

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