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DFB-Team: Gündogan gegen weitere WM-Protestaktionen

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Von: Niklas Kirk

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Leon Goretzka und Ilkay Gündogan standen gemeinsam gegen Spanien in der Startelf.
Leon Goretzka und Ilkay Gündogan standen gemeinsam gegen Spanien in der Startelf. © IMAGO / Sven Simon

Im Gespräch mit „The Athletic“ spricht sich der Mittelfeldspieler gegen weitere Protestaktionen vonseiten der Mannschaft aus.

Frankfurt – Nach dem 1:1 Unentschieden der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien, hat sich Ilkay Gündogan gegenüber dem Sportmagazin The Athletic zur Protestaktion der Mannschaft gegen Japan und möglichen zukünftigen Aktionen geäußert. So wünsche Gündogan, dass „die Politik vorbei ist“, nachdem das DFB-Team ihren Protest gegen mögliche FIFA-Sanktionen wegen des Tragens der OneLove-Kapitänsbinde gegen Spanien nicht wiederholt hat.

Als sich die Mannschaft beim obligatorischen Mannschaftsfoto vor der Partie gegen Japan den Mund zuhielt, hatte die Geste ihre mediale Aufmerksamkeit zumindest nicht verfehlt. „Als das Tragen der Armbinde kurz vor dem Japan-Spiel untersagt wurde, waren einige Spieler enttäuscht und frustriert und wollten etwas zeigen. Wir haben in der Mannschaft darüber diskutiert, und am Ende wurde beschlossen, dass wir diese Geste gegen die FIFA machen werden.“ Der DFB hatte am Mittwoch (28. November) bestätigt, dass der Protest auf Initiative der Mannschaft ausging.

Gündogan über politische Proteste – „Jetzt gehts es nur noch um Fußball“

„Wir hatten ein paar Spieler, die sich über die FIFA aufgeregt haben, weil es offensichtlich Dinge gab, die von der Mannschaft geplant waren“, so der 32-jährige. Von nun an sei der Mittelfeldspieler, allerdings der Meinung, dass man sich auf Fußball konzentrieren solle. „Ehrlich gesagt, bin ich der Meinung, dass die Politik jetzt beendet ist“. Stattdessen solle im Mittelpunkt stehen, den Fußball zu feiern und genießen, der bei einer WM „das Wichtigste“ sei. (nki)

Der Umgang mit der WM steht seit geraumer Zeit im Fokus. Das betrifft vor allem Sendeanstalten, die an der Übertragung der Spiele beteiligt sind. Auch sie müssen stets aufs neue abwiegen, welche politische und sportliche Gewichtung sie ihren Formaten zukommen lassen.

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