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Will - natürlich - weiterkommen: Florian Kohfeldt.

DFB-Pokal

Bremens Endspiel auf Schalke

Bremens Trainer Kohfeldt will im Pokal „unbedingt weiterkommen“ – und trainiert keine Elfmeter.

Werder Bremen fiebert dem Viertelfinale im DFB-Pokal beim Bundesliga-Rivalen Schalke 04 entgegen. „Es ist ein Endspiel für beide Mannschaften“, sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ARD). Das Spiel sei etwas Besonderes. „Wir werden alles für dieses Spiel ausrichten. Wir wollen unbedingt weiterkommen.“

Einen Vorteil für die in der Liga sechstplatzierten Bremer gegenüber den abstiegsbedrohten Schalkern sieht Werder-Kapitän Max Kruse nicht. „Wir müssen im Viertelfinale nicht mehr über Favoritenrollen sprechen. Jedes Team, das dort ist, hat nur noch zwei Spiel bis Berlin. Da ist es mir auch egal, wo Schalke in der Liga steht“, sagte Kruse. Die Gelsenkirchener belegen nach dem ersten Sieg unter Neu-Trainer Huub Stevens zurzeit Platz 14.

Auf ein mögliches Elfmeterschießen haben sich die Grün-Weißen nicht speziell vorbereitet. „Wir werden kein Elfmeterschießen üben. Die Drucksituation eines Spiels sind im Training gar nicht darstellbar. Im Übrigen weiß ich, dass wir in solchen Situationen sehr gute Entscheidungen treffen“, sagte Kohfeldt. Werder hatte im Achtelfinale bei Borussia Dortmund im Elfmeterschießen gewonnen.

Die Partie am Mittwoch ist das fünfte Aufeinandertreffen der beiden Klubs im DFB-Pokal. Viermal siegte Schalke, zuletzt im Halbfinale 2005 im Elfmeterschießen. „Schalke wird sehr scharf sein“, warnte Kohfeldt. Jede eigene Chance müsse sich „anfühlen wie die letzte des Spiels“. (sid)

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