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Lennart Grill wurde im Spiel 1. FC Kaiserslautern gegen 1. FC Nürnberg zum Helden.

FCK gegen FCN

FCK gegen FCN: Lennart Grill wird trotz Mega-Patzer zum Pokal-Helden

Im DFB-Pokal schlägt der FC Kaiserslautern den 1. FC Nürnberg in einem absolut verrückten Spiel. Die Hauptfigur war dabei der junge Torwart Lennart Grill.

Kaiserslautern - Der deutsche Fußball ist um eine kuriose, wie schöne Geschichte reicher: Im Mittelpunkt dabei steht der erst 20-jährige Torwart Lennart Grill, der erst einen Mega-Patzer hinlegte und am Ende doch zum Helden wurde.

Der 1. FC Nürnberg hat sich trotz seiner Favoritenrolle aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Der Zweitligist unterlag am Mittwochabend in einem kuriosen Zweitrundenspiel beim abstiegsbedrohten Drittligisten 1. FC Kaiserslautern mit 5:6 (2:2, 1:1) im Elfmeterschießen. Den letzten Treffer im Elfmeterschießen erzielte Kaiserslauterns Andri Runar Bjarnason. FCK-Keeper Lennart Grill parierte im Anschluss den Versuch von Tim Handwerker.

FC Kaiserslautern gegen 1. FC Nürnberg: Grill wird trotz Mega-Patzer zum Helden

Die Torhüter schrieben vor 21 714 Zuschauern die Geschichten des Spiels: Weil sich Nürnbergs Keeper Patric Klandt verletzte, als das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war, musste Enrico Valentini nach 116 Minuten zwischen die Pfosten. Einen Elfmeter parierte er jedoch nicht.

Fast wäre zuvor Grill zur tragischen Figur des Spiels geworden. Der U21-Nationalkeeper übersah in der 89. Minute den hinter ihm lauernden Michael Frey, der ihm den Ball vom Fuß nahm und zum 2:2 ins leere Tor schob. Zwei Elfmetertore von Timmy Thiele (8./74.) brachten die Pfälzer zuvor jeweils in Führung. Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich hatte Lukas Jäger (15.) erzielt.

Die Pfälzer ziehen damit erstmals seit der Saison 2014/2015 wieder ins Achtelfinale des Pokalwettbewerbs ein und sind in diesem Jahr der letzte verbliebene Drittligist. Nürnberg scheiterte letztmals vor drei Jahren in der 2. Runde.

Das Spiel BVB gegen Mönchengladbach wurde dagegen später angepfiffen. Alle Infos zur Partie gibt es hier.

dpa

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