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Und am Ende jubeln die Bayern.

Werder Bremen - Bayern München

Bayern gewinnen packenden Pokalfight

Die Münchner gewinnen 3:2 im Halbfinale gegen Bremen - ein fragwürdiger Foulelfmeter bringt den Bayern den Sieg. 

Der FC Bayern hat Bremens Heim-Serie spektakulär beendet: Die Münchner setzten sich in einem packenden Nord-Süd-Klassiker am Mittwochabend mit 3:2 (1:0) durch und treffen im Finale am 25. Mai auf RB Leipzig.

Robert Lewandowski (36. Minute), Thomas Müller (63.) und erneut Lewandowski nach einem äußerst umstrittenen Foulelfmeter (80.) sorgten mit ihren Toren vor 42.100 Zuschauern für die Entscheidung im Weserstadion. Bremen kämpfte leidenschaftlich und schaffte zwischenzeitlich durch die Treffer von Yuya Osako (74.) und Milot Rashica den Ausgleich. Doch dann ließ sich Kingsley Coman nach einer leichten Berühung im Strafraum fallen - und Schiedsrichter Daniel Siebert entschied auf Elfmeter. Robert Lewandowski ließ sich das Angebot nicht entgehen und traf zum 3:2 Entstand. 

Intensive Partie mit viel Tempo 

Von Beginn an entwickelte sich eine extrem intensive Partie mit harten Zweikämpfen und viel Tempo. In der achten Minute näherte sich Werder erstmals dem Bayern-Tor an. Der nach einer Oberschenkelverletzung gerade noch rechtzeitig fit gewordene Max Kruse schoss nach Ablage von Rashica jedoch drüber. Schon bei der Anreise zum Spiel waren die hochmotivierten Bremer von tausenden Fans gefeiert und eingestimmt worden.

Die beeindruckende Atmosphäre setzte sich im Stadion fort und verebbte auch nicht, als die Bayern immer besser ins Spiel kamen. Müller verfehlte mit der Hacke aus kurzer Distanz knapp das Bremer Tor (10.), wenig später blockte Niklas Moisander einen Schuss des früheren Nationalspielers in höchster Not und verhinderte die Gästeführung (16.).

Kurioser Treffer zum 1:0

Beide Teams boten Power-Fußball und zeigten zahlreiche Offensivaktionen. Für die Bayern sorgte Kingsley Coman auf der linken Seite für ordentlich Wirbel, bei den Bremern zeigte Kapitän Kruse, warum sein Trainer Florian Kohfeldt ihn unbedingt dabei haben wollte. Der Münchner Mittelfeldstratege Thiago (22.) und Bremens Davy Klaassen (23.) hatten weitere Möglichkeiten.

Eine Situation, die zunächst gar nicht so gefährlich wirkte, brachte die Bayern dann in Front. Eine weite Flanke von Jérôme Boateng landete auf dem Kopf von Müller, der den Ball aus sehr spitzem Winkel in hohem Bogen an den Innenpfosten köpfte. Von dort sprang das Spielgerät genau vor die Füße von Lewandowski, der nur noch einschieben musste. Fünf Minuten später traf der Pole erneut. Das Tor zählte jedoch nicht, weil Lewandowski klar im Abseits stand.

Bremen suchte noch vor der Pause nach der Antwort. Sven Ulreich, der erneut den noch nicht wieder einsatzbereiten Nationalkeeper Manuel Neuer vertrat, war bei einem abgefälschten Schuss von Kruse jedoch zur Stelle (45.).

Pizarro sorgt für Gefahr 

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Coman die Vorentscheidung auf dem Fuß. Auf starke Vorarbeit von Müller scheiterte der Franzose jedoch freistehend an Bremens Torwart Jiri Pavlenka (48.). Müller machte es besser: Einen verunglückten Schuss des eingewechselten Leon Goretzka nahm er gefühlvoll an und überwand Pavlenka zum 2:0.

Kohfeldt erhöhte und brachte die 40 Jahre alte Stürmer-Legende Claudio Pizarro für Mittelfeldspieler Kevin Möhwald. Und plötzlich waren die Bremer gefährlich. Osako verkürzte nach Vorarbeit von Rashica auf 1:2 und nur wenige Sekunden später war der 22-Jährige selbst erfolgreich. Die Bremer Fans flippten aus, wurden jedoch wenig später geschockt: Coman ging nach einem leichten Schieber von Theodor Gebre Selassie im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Daniel Siebert entschied auf Elfmeter. Lewandowski ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schoss die Bayern ins Finale. (dpa)

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