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Matthäus steht nicht als Bierhoff-Nachfolger zur Verfügung

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Von: Jan Oeftger

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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus schließt aus, die Bierhoff-Nachfolge beim DFB anzutreten. Er sieht einen anderen Kandidaten als perfekte Besetzung.

Frankfurt – Lothar Matthäus wird keinen offiziellen Posten beim DFB übernehmen. Dies erklärte der als TV-Experte tätige Rekordnationalspieler nun bei Sky. Matthias Sammer, der ebenfalls als Bierhoff-Nachfolger gehandelt wird, hatte Matthäus als Kandidaten für einen Sportdirektoren-Posten bei der deutschen Nationalmannschaft vorgeschlagen.

„Wenn der DFB mal eine Meinung haben will, dann können sie gerne anrufen. Man kann sich gerne treffen, aber ich werde mich nicht im Tagesgeschäft des DFB einmischen“, legte Matthäus seine Position dar. Der 61-Jährige sei aktuell mit seinem Leben sehr zufrieden. Mit seinem Job als TV-Experte fühle er sich wohl.

Lothar Matthäus (links) möchte nicht Nachfolger von Oliver Bierhoff beim DFB werden.
Lothar Matthäus (links) möchte nicht Nachfolger von Oliver Bierhoff beim DFB werden. © Laci Perenyi/imago

DFB: Matthäus kann sich vorstellen, beratend zu unterstützen

Dem DFB unterstützend zur Seite zu stehen, schließt Matthäus damit nicht aus. Auch für Vieraugengespräche stünde er bereit: „Aber nicht im tagtäglichen Geschäft.“ Doch der Rekordnationalspieler geht nicht davon aus, dass der DFB auf dieses Angebot eingehen werde. Auch der nach dem WM-Aus abgetretene Geschäftsführer Oliver Bierhoff habe das trotz Ankündigung nicht getan.

„Oliver Bierhoff hat das in den letzten Jahren auch immer wieder gesagt: ‚Lothar, lass uns mal einen Kaffee trinken gehen in München‘“, erzählte Matthäus. „Das Telefon hat nie geklingelt, auf den Kaffee warte ich heute noch. Das sind halt immer so Phrasen.“

Ex-Eintracht-Vorstand wäre laut Matthäus Idealbesetzung für DFB-Posten

Matthäus hat stattdessen mit Fredi Bobic einen anderen Manager als perfekten Nachfolger für Bierhoff ausgemacht. „Er hat tolle Arbeit geleistet, kennt den DFB und die DFL in- und auswendig. Das wäre eine sehr gute Besetzung“, sagte Matthäus über den ehmaligen Eintracht-Sport-Vorstand. Doch der Geschäftsführer Sport von Hertha BSC hatte bereits auf die Gerüchte reagiert und erklärt, „nicht auf Jobsuche“ zu sein.

Doch für Matthäus würde der ehemalige Nationalstürmer genau die richtige Lösung sein, da er sage „was Fakt ist und nicht rumeiert. Wir brauchen klare Ansagen und klare Wege beim DFB“.

Während die Manager-Position neu besetzt werden muss, stand eine Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick laut DFB nie zur Debatte.

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