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DFB: Hertha-Präsident äußert sich zu Interesse an Bobic

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Von: Niklas Kirk

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„Wir arbeiten noch am Fundament“: Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic im Gespräch mit Kay Bernstein. Der 42-Jährige ist ehemaliger Ultra – und will den Verein als jüngster Präsident der Bundesliga voranbringen.
Viel zu tun bei der Hertha: Fredi Bobic im Gespräch mit Kay Bernstein © dpa

Fredi Bobic wird als Nachfolger von Oliver Bierhoff beim DFB gehandelt. Nun äußerte sich Hertha-Präsident Bernstein zum Interesse an seinem Geschäftsführer.

Frankfurt – Auch wenn sich die Verantwortlichen beim DFB in der Personalie Zeit lassen wollen, kursieren bereits jetzt Namen über den potenziellen Nachfolger von Oliver Bierhoff als Direktor der Nationalmannschaft. „Hinsichtlich der Nachfolge haben wir uns darauf verständigt, zunächst innerhalb des DFB über die künftige Struktur dieses Aufgabenbereichs zu beraten, um anschließend eine Personalentscheidung zu treffen“, wurde etwa Präsident Neuendorf in einer Mitteilung des Verbands DFB zitiert.

Ein Name, der immer wieder fällt, ist Fredi Bobic. Nach seiner erfolgreichen Zeit bei Eintracht Frankfurt wechselte Bobic zur Saison 2021/22 als Geschäftsführer-Sport in die Hauptstadt zur Hertha. Man möchte meinen, hier hätte Bobic durch den anhaltenden Abstiegskampf und den Ausstieg von Investor Lars Windhorst als starkes Nebengeräusch alle Hände voll zu tun. Einen vorzeitigen Abgang zum DFB will aber nicht einmal Hertha-Präsident Kay Bernstein ausschließen.

Bernstein über möglichem Bobic-Abgang zum DFB – „Reisende soll man nicht aufhalten“

Entscheidend wäre wohl, was Bobic sich für seine eigene Zukunft wünsche. So erklärt Bernstein gegenüber dem Kicker: „Ich stehe immer auf dem Standpunkt: Reisende soll man nicht aufhalten“, was allerdings nicht bedeutet, dass Bernstein den Verbleib des 51-Jährigen nicht wünsche. Ginge es nach ihm, würde Bobic „noch eine ganze Weile länger“ in verantwortlicher Position beim Hauptstadt-Klub arbeiten.

Weiter lässt sich der Fall für Bernstein aktuell nicht konkretisieren, denn man bewege man sich aktuell noch „im Bereich des Hypothetischen“. „Bevor eine solche Personalie Konturen bekommt, gehe ich davon aus, dass sowohl Fredi als auch wir als Verein ein paar Anrufe aus Frankfurt/Main bekämen. Und die gab es bisher nicht“, betonte der 42-jährige Hertha-Präsident.

Bobic als Bierhoff-Nachfolger beim DFB – „normale Personalie in einem überhitzten Business“

Auf die Frage, ob er sich ein Bekenntnis von Bobic zur Hertha gewünscht hätte, antwortet Bernstein pragmatisch: „Nein. Fredi Bobic hat gesagt, was aus seiner Sicht zu sagen war – in einer Diskussion, die er nicht aufgemacht hat“. Ein möglicher Abgang wäre eher als eine normale Personalie in einem völlig überhitzten Business zu werten.

Neben dem Rücktritt von Oliver Bierhoff, sorgte zudem das Ausscheiden von Donata Hopfen an der Spitze der DFL für Aufsehen im deutschen Fußball. In beiden Angelegenheiten trat dabei Aki Watzke als „Multitasker“ zwischen den Institutionen in Erscheinung. (nki mit sid)

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