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DFB: Flick-Entlassung stand laut Watzke nie zur Debatte

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Von: Johannes Skiba

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Hansi Flick bleibt Trainer des DFB. Laut Vizepräsident Watzke gab es keine Diskussion über den Verbleib des Chefcoaches.

Frankfurt – Es sind hektische Tage beim DFB. Nach der Vertragsauflösung mit Oliver Bierhoff am Montag (5. Dezember) folgte ein Gespräch in einem Hotel in der Nähe von Frankfurt zwischen Bundestrainer Hansi Flick, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke. Zweieinhalb Stunden unterhielt sich das Dreiergestirn.

Um Flicks Position sei es dabei nicht gegangen, wie Watzke auf der DFL-Pressekonferenz verlauten ließ: „Eine Trennung stand überhaupt nicht zur Diskussion.“ Der BVB-Boss fügte an: „Daran haben wir keine Sekunde gedacht.“ Flicks Vertrag läuft noch bis zur Heim-EM 2024, bei der der 57-Jährige somit wie schon bei der enttäuschenden WM 2022 an der Seitenlinie stehen wird.

08.12.2022, xsltx, Fussball Bundesliga, Pressekonferenz mit dem DFL-Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Joachim Watzke emspo
DFB-Vize Hans-Joachim Watzke vertraut Bundestrainer Hansi Flick. © Schultheiß/imago

DFB: Weiter Vertrauen in Flick

Kern des Treffens war es „intern zu analysieren, was gut und was schlecht war.“ Die Drei befanden bei einem Blick auf die Daten, es „war nicht alles schlecht, aber am Ende war es auch nicht gut genug.“ Dennoch sprach der DFB dem Bundestrainer „das volle Vertrauen aus.“ Anders als beispielsweise Luis Enrique, der als spanischer Nationaltrainer entlassen wurde, kann Flick also mindestens anderthalb Jahre mit der deutschen Nationalmannschaft in Ruhe weiterarbeiten.

Auf der Position von Oliver Bierhoff herrscht seit der kürzlichen Trennung aktuell noch ein Vakuum. Watzkes Wunschvorstellung sei es, „eine Lösung vor Weihnachten“ präsentieren zu können. Allerdings gehe es nicht um eine möglichst zeitnahe Entscheidung. „Genauigkeit geht vor Schnelligkeit.“

DFB: Bierhoff-Nachfolge weiter ungeklärt

Wie letztlich mit der Nachfolge von Oliver Bierhoff umgegangen wird, bleibt offen. Sowohl eine Doppelspitze als auch ein 1-zu-1-Ersatz sind denkbar. Als Favorit für die vakante Stelle gilt weiterhin Fredi Bobic von Hertha BSC, der sich nur vage zu einem möglichen Engagement äußerte. Da Deutschland bereits für die EM 2024 im eigenen Land qualifiziert ist, bleibt genügend Zeit zur Sondierung und für Verhandlungen. (jsk)

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