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Nationalmannschaft

DFB-Comeback: Hansi Flick überrascht bei Nominierung

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die Nationalmannschaft bereitet sich auf die WM 2022 vor. Bundestrainer Flick prüft derzeit, wen er mit nach Katar nimmt. Mit mindestens einer Nominierung überrascht er.

Frankfurt – Hansi Flick kann bislang eine blitzsaubere Bilanz als Bundestrainer vorweisen: Fünf Spiele, fünf Siege. Gelinde gesagt befanden sich unter den bisherigen Gegnern der DFB-Elf unter Flicks Regie keine Schwergewichte. Nordmazedonien und Island schlug die Nationalmannschaft souverän, lediglich Rumänien konnte Deutschland vor Aufgaben stellen.

Nun stehen die sechste und siebte Partie auf dem Plan: Die Gegner lauten diesmal Liechtenstein und Armenien. Die Qualifikation für die WM 2022 in Katar ist der DFB-Elf bereits sicher, weshalb der Bundestrainer im Kader experimentieren kann.

DFB: Bundestrainer Hansi Flick überrascht mit Nominierung für WM-Qualifikation

Größte Überraschung in Flicks Kader für die beiden Spiele der DFB-Elf dürfte definitiv Lukas Nmecha vom VfL Wolfsburg gewesen sein. Der ehemalige Stürmer der deutschen U21 überzeugte Flick mit guten Leistungen in der Bundesliga und der Champions League für die „Wölfe“. Doch nicht nur Nmecha zählt zu den Überraschungen im DFB-Kader. Auch zwei Spieler, die seit Oktober 2020 nicht mehr für Deutschland aktiv waren, hat Hansi Flick abermals in die Nationalmannschaft berufen: Julian Brandt und Julian Draxler.

Bundestrainer Hansi Flick am Spielfeldrand. (Archivfoto)

Zweiterer zählt seit Jahren zur Elite des deutschen Fußballs, schaffte allerdings sowohl im Trikot von Paris St. Germain als auch im Dress der Nationalelf nicht, sich ins Rampenlicht zu spielen. Draxler-Fans betonen stets die enorme Konkurrenz, sowohl bei PSG und beim DFB. In der französischen Hauptstadt streitet sich der 28-Jährige mit Georginio Wijnaldum, Ander Herrera, Idrissa Gueye, Marco Verratti und Leandro Paredes um einen Platz im Dreier-Mittelfeld. Trainer Maurizio Pochettino setzt meist auf ein 4-3-3-System, um im Angriff sowohl Neymar Jr., Kylian Mbappé als auch Lionel Messi zum Einsatz kommen zu lassen – Mauro Icardi mal ausgeklammert.

Julian Draxler: Harter Konkurrenzkampf bei PSG und Nationalmannschaft

In der Nationalmannschaft stellt sich die Situation für Draxler ähnlich dar. Auch Flick setzt auf ein 4-3-3-System. Dabei sieht sich der 28-Jährige einer Konkurrenzsituation mit Joshua Kimmich, Ilkay Gündogan, und Leon Goretzka ausgesetzt. Im Dreier-Angriff müsste Draxler Spielern wie Timo Werner, Leroy Sané, Serge Gnabry oder Kai Havertz den Platz streitig machen.

Hansi Flick sieht für Draxler in diesem Konkurrenzkampf offenbar eine Chance, sich durchsetzen zu können. Anders kann dessen Nominierung kaum verstanden werden. „Julian Draxler genießt in Paris wirklich hohe Wertschätzung“, erklärte der Bundestrainer.

Hansi Flick beobachtet Julian Draxler bei PSG

Erst im Sommer hatte Draxler bei Paris St. Germain verlängert. Vereine aus England und Italien sollen ihn gelockt haben, er widerstand jedoch – und entschied sich für den Konkurrenzkampf bei PSG. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, ich liebe diesen Klub und die Stadt Paris. Ich freue mich, mit so großartigen Spielern für ein Team wie dieses zu spielen. Ich bin sehr froh, hier verlängert zu haben“, betonte Draxler nach der Vertragsverlängerung. Möglicherweise sendete das auch ein Zeichen an Bundestrainer Flick, sich im französischen Star-Ensemble durchbeißen zu wollen.

Julian Draxler (r.) mit Lionel Messi (l.) im PSG-Trikot. (Archivfoto)

Bislang konnte Draxler in 56 Spielen für Deutschland sieben Tore erzielen. Möglicherweise kommen gegen Liechtenstein und Armenien weitere hinzu. (tu)

Rubriklistenbild: © Norbert Schmidt/Imago Images

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