Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Strahlemann: Stefan Kuntz hat gute Chancen, Joachim Löw als Bundestrainer zu beerben.
+
Strahlemann: Stefan Kuntz hat gute Chancen, Joachim Löw als Bundestrainer zu beerben.

Kommentar

DFB-Auswahl: Nachfolger von Jogi Löw - Stefan Kuntz in der Pole Position

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
    schließen

Aus DFB-Sicht ist der leutselige Stefan Kuntz wohl eher als Bundestrainer geeignet als der beharrliche Ralf Rangnick. Der Kommentar.

Etwas überraschend hat auch Joachim Löw nun Stellung bezogen, wozu er eigentlich gar nicht Stellung beziehen wollte. Bei der Suche nach seinem Nachfolger, führte der Südbadener aus, würde es Sinn machen, wenn man auch diejenigen fragen würde, die bei einem Turnier mehrere Woche mit dem nächsten Bundestrainer auskommen müssen: die Spieler. Löw nannte Manuel Neuer, Ilkay Gündogan und Toni Kroos, die schon beurteilen könnten, was für einen Trainer sie bräuchten.

DFB: Kuntz der Favorit auf die Nachfolge von Jogi Löw

Zwei Kandidaten schälen sich heraus. Ralf Rangnick, derzeit auf Mallorca. Und Stefan Kuntz, gerade mit der U21 aus Ungarn zurück. Gemeinsamkeiten gibt es wenige, eher sind es zwei gegensätzliche Pole. Dort der Projektentwickler, Bessermacher, Generalunternehmer Rangnick, der in jede Ecke lugt, jedes Detail ausleuchtet. Mit dem 62-Jährigen will sich der zuständige DFB-Direktor Oliver Bierhoff angeblich demnächst über Vorstellungen einer potenziellen Zusammenarbeit austauschen. Es könnte allerdings einen Alibi-Unterredung werden, nach der beide Seiten keine Basis für eine Zusammenarbeit sehen. Der Schwabe Rangnick würde schlicht in mehr Bereichen mitreden wollen, als Bierhoff jemals zulassen würde.

Der Saarländer Kuntz ist daher in der Pole Position. Die Referenz des 58-Jährigen ist gerade das erneute Erreichen eines EM-Viertelfinals mit der U21. Kuntz vertraute mit Finn Dahmen einem Torwart, der beim FSV Mainz 05 erst ein einziges Erstligaspiel gemacht hat, sein Mittelfeldabräumer Niklas Dorsch wechselte im Sommer vom Zweitligisten 1.FC Heidenheim zu KAA Gent, Mittelstürmer Lukas Nmecha wurde an RSC Anderlecht verliehen. Ihnen werden Fehler verziehen. Kuntz’ Umgang mit dem patzenden Tormann Dahmen nötigte dieser Tage Joti Chaztialexiou, dem Sportlichen Leiter Nationalmannschaften und Tobias Haupt, dem Akademieleiter, höchsten Respekt ab.

DFB: Klopp ist kein Kandidat für die Löw-Nachfolge im Sommer

Die beiden Bierhoff-Vertrauten sind ohnehin der festen Überzeugung, dass die menschlichen Fähigkeiten, die soziale Kompetenz eines Cheftrainers viel stärker berücksichtigt gehört. Getreu dem Motto: Das Vier-Augen-Gespräch ist wichtiger als die Taktik-Tafel. Unter dieser Prämisse wird gerade heimlich, still und leise in Deutschland die Ausbildung zum Fußballlehrer reformiert. Radikal sogar. Dementsprechend ist auch aus dieser Sicht der leutselige Kuntz eher geeignet als der beharrliche Rangnick. Ansonsten gibt es einen Kandidaten, der Entertainment mit Expertise auf Weltklasseniveau paart: Jürgen Klopp. Aber der ist ja definitiv nicht zu bekommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare