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Duett 2016: Cristiano Ronaldo mit Fernando Santos, afp
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Duett 2016: Cristiano Ronaldo mit Fernando Santos, afp

EM 2021

EM 2021: Deutscher Gegner Portugal in Top-Form vor der Europameisterschaft

Der Superstar Cristiano Ronaldo bleibt Fixpunkt beim Titelverteidiger Portugal - und André Silva von Eintracht Frankfurt tritt in Topform an.

Vor fünf Jahren war Cristiano Ronaldo auf einmal sagenhaft beliebt. Ein Abend im Pariser Stade de France, hinausgesendet in die ganze Welt, genügte, um seinem Image eine neue Facette zu geben. Der Mann, der sich selbst zum Markenzeichen gemacht hatte (CR7), war nun nicht mehr der eitle Gockel, für den der individuelle Erfolg über allem anderen zu stehen schien, sondern ein sympathischer Junge, der mit seinem Land fieberte. Wie ein einfacher Fan.

Denn mehr war er nicht im EM-Endspiel von 2016, das für ihn früh endete, weil er sich am Knie verletzte. Es blieb nichts anderes übrig, als sich auswechseln zu lassen, er konnte einfach nicht mehr laufen. Humpelnd und mit dicker Bandage ums Gelenk assistierte er Trainer Fernando Santos beim Coachen gegen Frankreich. Die Fernsehkamera hatten ihn gefühlt genauso oft im Bild wie das Spiel selbst. Immerhin mit Erfolg: Portugal, das sich durchs Turnier gemogelt hatte, in der Vorrunde drei Unentschieden hingelegt hatte, schlug in der Verlängerung gegen den entnervten Gastgeber zu. Das Tor schoss Ederzito Antonio Macedo Lopes. Kurz: Eder. ein strammer Flachschuss ins Eck aus der Distanz. 109. Minute. Langsam dämmert es dann doch.

Die Freude über diesen nationalen Erfolg war bei Ronaldo größer als die Sorge um Knie und Karriere. Portugal – das sind Cristianos Jungs. Seit der EM 2004 ist er dabei, nie war er sich zu schade, zu den Terminen des Nationalteams zu reisen. Er mag es, mit den anderen an der großen Essenstafel zu sitzen. Es macht ihn stolz sein Land zu vertreten; er hat aber auch (fast) alle Freiheiten.

Portugal: Ein richtiger Kapitän

Trainer Fernando Santos versucht es erst gar nicht, seinem berühmtesten Spieler, irgendwelche Vorgaben zu machen. So ist gewährleistet, „dass die Spieler fröhlich sind und ihnen nichts Negatives im Kopf herumschwirrt“, meint er.

„Ronaldo ist ein richtiger Kapitän“, sagt der für Dortmund spielende Raphael Guerreiro, „er kümmert sich um alles, vertritt unsere Anliegen.“ Über Ronaldos Alter, 36, sehen die Mitspieler da locker hinweg.

In der Bugwelle des Rekordspielers und Rekordtorschützen hat sich die nächste Generation etabliert. Spieler aus der Altersklasse 20 bis 25. Wie Joao Felix, 21, der CR7 sogar einen Superlativ genommen hat: Mit 126 Millionen Euro, die Atletico Madrid für ihn bei Benfica Lissabon hinterlegte, ist er der teuerste portugiesische Transfer. Einen Stammplatz im Nationalteam garantiert ihm dieser Status nicht.

Gegen enorme Konkurrenz muss sich auch André Silva behaupten, der (noch) bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht. Der 25-Jährige ist in der Form seines Lebens, kommt mit der Empfehlung von 28 Bundesligatoren. Und was sagte ein gewisser Ronaldo 2017 mal über den jungen Silva? „Wenn ich zurücktrete, wird Portugal in guten Händen sein, denn das Team hat bereits einen tollen Stürmer gefunden: André Silva.“ gk/hel

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