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Der VfB Stuttgart fahndet nach Energie

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Von: Jan Christian Müller

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Im Kampf um den direkten Klassenerhalt wird es eng: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo.
Im Kampf um den direkten Klassenerhalt wird es eng: VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo. © dpa

Schwaben brauchen gegen den VfL Wolfsburg die Fans als „Brett im Rücken“, Trainer Pellegrino Matarazzo diagnostiziert „zu wenig Lockerheit“

Pellegrino Matarazzo strahlt rotz der prekären Lage des VfB Stuttgart vor dem richtungsweisenden Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg noch immer alle Souveränität der Fußballwelt aus. Der Trainer sorgt sich mehr um seine Spieler, die Sonntag beim 0:2 bei Hertha BSC so gar nichts auf die Reihe bekamen. „Zu wenig Lockerheit, um energetisch agieren zu können“, hat Matarazzo diagnostiziert.

Die richtige Balance zwischen Fokussierung und Anspannung auf der einen Seite und Lust und Laune auf der anderen Seite zu finden, sei nun die große Aufgabe. Das ist nicht einfach. „Wir haben viele junge Spieler dabei, die eine solche Situation noch nie erlebt haben.“ Er habe unter der Woche entsprechend agiert: „Der Fokus lag auf dem Aufrichten der Mannschaft. Das hat schon ein bisschen gedauert.“ Es sei wichtig gewesen, „dem Frust auch Raum zu lassen“.

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Apropos Frust: Die Stimmung im Fanlager war, wenig verwunderlich kurz vor Ende dieser insgesamt enttäuschenden Saison, auch schon besser. In den Sozialen Netzwerken gibt es Gegenwind für den VfB, und den gab es auch am Sonntagabend nach der schwachen Gesamtleistung im Olympiastadion. Matarazzo versteht das, und er weiß natürlich auch, dass es grob fahrlässig wäre, sich jetzt öffentlich über irgendwelche Kritik zu beschweren, sei sie auch in der Tonalität nicht immer angemessen: „Wenn wir so ein Spiel wie in Berlin abliefern, haben die Fans auch ein Recht, frustriert zu sein. Es liegt an uns, sie zu energetisieren. Dann haben wir ein Brett im Rücken.“

Die Bretter voraus nach Wolfsburg heißen dann Bayern München und 1. FC Köln. Klingt verdächtig so, als könne der VfB froh sein, wenn er die Relegation erreicht.

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