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Der DFB sucht einen neuen Boss, es wird noch eine Weile dauern.
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Der DFB sucht einen neuen Boss, es wird noch eine Weile dauern.

Treffer der DFB-Landesverbände

Der neue Chef soll kein Chefchen sein

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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DFB zieht Schlüsse aus der Ära Keller – Nachfolger wird wohl wieder ein Mann sein.

Zweieinhalb Tage lang tagten die 21 Chefs der DFB-Landesverbände in Hamburg. Das Zwischenergebnis der Elefantenrunde: Ein neuer Kandidat fürs Präsidentenamt wird erst nach weiteren Besprechungen mit der mächtigen Deutschen Fußball-Liga verkündet. Ziel: Streit mit der Bundesliga vermeiden.

Es darf auch eine Frau werden, soll aber jemand sein, der sich in Führungsaufgaben als Repräsentant der Amateure bestens auskennt. Damit fällt eine Frau de facto als Kandidatin weg. Denn es gibt im ganzen Land keine, auf die dieses Anforderungsprofil passt. Der neue Verbandschef soll zudem wieder mehr Kompetenzen bekommen und nicht als Grüß-August verkümmern.

Das ist die Lehre aus dem kolossal gescheiterten Projekt Fritz Keller. Der war von Beginn an mit Ex-Generalsekretär Friedrich Curtius überkreuz. Der Keller-Nachfolger darf selbst einen Generalsekretär oder eine Generalsekretärin vorschlagen. Wobei es wenig Argumente gibt, Interims-Generalsekretärin Heike Ullrich nicht zu benennen. Sie macht einen guten Job.

Die Landespräsidenten erhoben auch konkrete Forderungen an die nächste Bundesregierung. Sie erwarten eine Stärkung speziell des Breitensports und konkret einen Staatsminister Sport im Bundeskanzleramt.

Die Konferenz bekräftigte die ablehnende Haltung zu einer Änderung des Zyklus der Weltmeisterschaften hin zu einem Zwei-Jahres-Rhythmus. Negative Auswirkungen seien insbesondere auf die Entwicklung des Frauenfußballs zu befürchten, unter anderem, weil eine Veränderung des WM-Taktes den Frauenturnieren Exklusivität nehmen würde. Es müsse „zwingend verhindert“ werden, „dass eine Reform des internationalen Spielkalenders zu dauerhaften Dissonanzen zwischen der Uefa und anderen Konföderationen führt.“

Auch das Konzept einer Super League wurde „kategorisch abgelehnt“, da sie als geschlossenes System gegen den Wettbewerbsgedanken verstoße. Zudem verständigten die Landesverbandspräsidenten sich auf eine gemeinsame Haltung zur 50+1-Regel. Erklärtes Ziel sei es, sie in ihrem Kerngedanken zu erhalten.

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