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Noch ein Klassiker: Das berühmte Wembley-Tor, 1966.
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Noch ein Klassiker: Das berühmte Wembley-Tor, 1966.

Rückkehr nach Wembley

Der Klassiker

  • Günter Klein
    VonGünter Klein
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In Wembley gab es schob viele historische Aufeinandertreffen – nicht immer mit schlechtem Ausgang für die DFB-Elf.

Die deutsche Nationalmannschaft hatte das Finale der WM verloren. 2:4 nach Verlängerung. Der Gegentreffer zum 2:3 sollte für alle Zeiten zum Begriff werden: das Wembley-Tor. Dennoch verließen die Deutschen London am nächsten Tag aufrecht: Die Engländer standen an den Straßen und eskortierten den Weg des DFB-Busses zum Flughafen mit Applaus. Das Team von Bundestrainer Helmut Schön hatte sich bei der WM 1966 Sympathien erspielt. Dass man im Wembley-Stadion gegen England verlieren würde, war damals Standard. Ist es aber längst nicht mehr. Den Mythos Wembley brauchen DFB-Vertretungen nicht zu fürchten. Nach 1966 gab es im Allerheiligsten bis auf eine Testspiel-Niederlage 1975 nur Siege. Auch große Siege.

1972: Viertelfinal-Hinspiel zur EM. 3:1, erstmals stürmt eine deutsche Mannschaft Wembley. Uli Hoeneß erzielt das 1:0, auch Günter Netzer und Gerd Müller treffen. Begeisterung um Hoeneß und Paul Breitner, die jungen Wilden aus München.

1982: Deutscher 2:1-Sieg in einem Freundschaftsspiel. Nicht wichtig, aber Anlass für einen Hit: Karl-Heinz Rummenigge erzielt in Wembley beide deutschen Tore und wird daraufhin vom Pop-Duo Alan and Denise als Mann mit „sexy knees“ besungen.

1996: Den Klassiker England – Deutschland in Wembley gibt es vor 25 Jahren als EM-Halbfinale. Die ramponierte deutsche Elf duselt sich durch die Verlängerung ins Elfmeterschießen, von dem der sechste Durchgang Geschichte wurde: Gareth Southgate, nun englischer Nationaltrainer, scheitert an Andy Köpke, heute deutscher Torwartbundestrainer, Andy Möller trifft zum 6:5 und gockelt davon. Der DFB im Finale, das er in Wembley gegen Tschechien gewinnt.

2000: Schmach für England im letzten Spiel im alten Wembley-Stadion. 0:1 gegen Deutschland in der Qualifikation zur WM 2002. Didi Hamann ist der historische Torschütze. Als 2005 ein Name für die Brücke zum neuen Wembley gesucht wird, stimmt im Internet eine Mehrheit für „Hamann Bridge“. Die Namensfindungskommission entscheidet sich aber für „White Horse Bridge“ und ehrt das Polizeipferd „Billy“, das 1923 Zuschauer von einem Platzsturm abgehalten hatte.

Und sonst? Gewannen die Deutschen auf Freundschaftsbasis in Wembley gegen England 2:1 (1982), 1:0 (1991), 2:1 (2007), 1:0 (2013 – unvergessen: Zum Training fuhren die Spieler mit der Londoner U-Bahn). 2017 gab es ein 0:0. Niederlagen: keine. gk

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