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Sein Einfluss im deutschen Fußball wrd größer: Hans-Joachim Watzke.
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Sein Einfluss im deutschen Fußball wrd größer: Hans-Joachim Watzke.

Watzkes Ansage

Der Fußball soll „wieder strahlen“

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Der neue DFL-Aufsichtsratschef Watzke will, dass Bundesligaklubs „selbstbewusster auftreten“. Der DFL-Chefin Hopfen will er den Rücken stärken.

Der neue Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball-Liga (DFL) will der neuen Geschäftsführerin Donata Hopfen nicht reinreden. Das versprach der Dortmunder Hans-Joachim Watzke am Dienstag bei seiner Vorstellung in Frankfurt. „Meine vordringliche Aufgabe ist es, ihr den Rücken zu stärken. Ins operative Geschäft werde ich mich nicht einmischen.“ Zuvor war der 62-Jährige von 32 der anwesenden 34 Erst- und Zweitligisten ins hohe Amt gewählt worden. Er folgt auf Peter Peters, der DFB-Präsident werden möchte. „Er hat dabei meine Unterstützung“, sagte Watzke.

Ob Peters auch den Rückhalt der gesamten Bundesliga und zweiten Liga hat, bleibt offen. Das Thema stand nicht auf der 15 Tagesordnungspunkte umfassenden Agenda, deren letzter Punkt eine Abschiedsrede des scheidenden DFL-Bosses Christian Seifert war. Der 52-Jährige erweckte den Eindruck, er wisse schon recht genau, welche Führungsaufgabe er nach fast 17 Jahren DFL künftig einnehmen, konkret verraten wollte er aber nur, dass sein letzter Arbeitstag der 22. Dezember sein wird.

Watzke kündigte an, er wolle sich um ein besseres Verhältnis zum mächtig angeschlagenen DFB verdient machen. Ziel müsse es sein, „etwas harmonischer zusammenzuarbeiten“, ob es tatsächlich so weit komme, könne er freilich „nicht versprechen“. Insgesamt müsse man den „Fuß wieder mehr zum Strahlen bringen“. Es sei an der Zeit, dass die Klubs „wieder kämpferischer, selbstbewusster und akzentuierter“ auftreten. Eine klare Lobby-Botschaft an die Politik.

Seifert kritisiert DFB

Seifert äußerte sich derweil irritiert, dass die 21 Landesverbandschefs sich vergangene Woche bereits auf Bernd Neuendorf als gemeinsamen Vorschlag für einen DFB-Präsidenten und somit ausdrücklich gegen Peter Peters geeinigt hätten. Er fände es „gar nicht so schlecht, dass man der Demokratie in einer geheimen Abstimmung mal ihren Lauf lässt“. Ohnehin sollte doch klar sein: „Mit einer neuen Person an der Spitze ändern Sie gar nichts.“ Peters will denn auch Anfang Januar ein Team an seiner Seite vorstellen, Seifert erinnerte sich fast etwas versonnen an Zeiten, als Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach noch DFB-Präsidenten waren: „Da hat man sich vertrauensvoll besprochen, und es stand hinterher nichts in der Zeitung.“

Donata Hopfen, mit der sich Watzke bereits getroffen hat, die jedoch am Dienstag bei der Mitgliederversammlung der Fußball-Bundesligen nicht vor Ort war, soll mittelfristig noch ein weiterer Geschäftsführer zur Seite gestellt werden. Seifert hatte bei seinem Start 2005 noch mit mehreren Männern in der Geschäftsführung zusammengearbeitet, war am Ende aber als Einziger übriggeblieben.

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