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Hat gut lachen: Josip Brekalo war mit drei Treffern der Matchwinner für den VfL Wolfsburg.
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Hat gut lachen: Josip Brekalo war mit drei Treffern der Matchwinner für den VfL Wolfsburg.

Volltreffer: Josip Brekalo

Der Filou

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Unumstrittener Stammspieler ist der Linksaußen in Wolfsburg nicht, doch nun hat er in seinem 100. Bundesligaspiel seinen ersten Dreierpack geschnürt.

So furchtbar auffällig war Josip Brekalo in seiner Wolfsburger Zeit nie gewesen. Mal drin, mal draußen, mal ein Tor, mal keins, und immer wieder ein auffälliges Kokettieren mit Klubs aus Italien: Josip Brekalo steht beim VfL nicht im Ruf, Stammspieler zu sein, solide, ordentlich, einen, den man bringen kann, ein guter Fußballer mit einem feinen linken Fuß, aber eine feste Größe bei den Wölfen wie Maximilian Arnold oder Wout Weghorst war der 22 Jahre alte Kroate nie. Sein letzter Einsatz über die vollen 90 Minuten datiert aus dem vergangenen Jahr, Anfang Dezember gegen den 1. FC Köln durfte der Linksaußen mal durchspielen.

Und an diesem Samstag. Das war auch gut, denn sonst hätte er in der 89. Minute nicht seinen dritten Treffer erzielen können zum 3:0-Sieg über Union Berlin. Drei Tore in einem Spiel hat er noch nie erzielt, selbst zwei nicht, entsprechend stolz war Brekalo über seinen Hattrick light. Und den Spielball, den er traditionell als bester Mann in Empfang nehmen durfte, wird er in Ehren halten. Ein viel besseres Präsent zu seinem 100. Bundesligaspiel kann es ohnehin nicht geben.

Schon die ganze Woche über, so sagte hinterher der Trainer Oliver Glasner, habe der Junge im Training ins Tor getroffen, er sei „der Matchwinner“, lobte der Coach, er hob aber auch die „tolle Mannschaftsleistung“ hervor. Der VfL Wolfsburg hat gegen stabile Berliner sehr eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Champions-League-Platz unterstrichen.

Zur fehlenden Konstanz des Nationalspielers gehört, dass er Formschwankungen unterworfen ist. Gegen Eintracht Frankfurt etwa, beim 3:4, ließ er sich vor dem 2:3 im Mittelfeld den Ball abnehmen, was ihm einen Rüffel einbrachte, das gehe „auf seine Kappe, ganz klar“, sagte Jörg Schmadtke. Dazu nervt er den Sportdirektor mit einem fehlenden Bekenntnis zum VfL, wo er bis 2023 gebunden ist. „Vielleicht sollte sich Josip zu seinem Vertrag bekennen, denn der ist nicht nur für den Verein bindend“.

Maxi Arnold hofft unterdessen auf einen Pokalsieg von RB Leipzig, aus purem Eigeninteresse. „Es wäre schon gut, wenn die gewinnen und ordentlich feiern. Ich würde auch was spendieren.“ Das nächste Spiel des VfL nach dem Finale ist gegen Leipzig. kil

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