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Zurück im Kreise der Nationalmannschaft: Toni Kroos (Mitte), mit Mats Hummels (links) und Thomas Müller.
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Zurück im Kreise der Nationalmannschaft: Toni Kroos (Mitte), mit Mats Hummels (links) und Thomas Müller.

DFB-Elf

EM 2021: DFB-Trainer Jogi Löw sieht diesmal „keine Schwere auf der Stimmung“

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Bundestrainer Joachim Löw ist zufrieden mit dem EM-Trainingslager in Seefeld, sieht aber noch viel zu tun. Toni Kroos ist nach seiner Corona-Erkrankung wieder voll dabei, Goretzka noch nicht.

Zum Abschluss des Trainingslagers von Seefeld hat Joachim Löw zufrieden unter seinen offenbar immer dichter und länger werdenden Haaren in die Kamera geschaut, über die er dann wiederum aus den Computerbildschirmen der 26 per Zoom-Konferenz zugeschalteten Reporter herausschaute. Auf jeden Fall, bedeutete der Bundestrainer, seien die zehn Tage von Tirol unbeschwerter gewesen als jene vor der WM 2018 in Eppan/Südtirol.

EM 2021: Stimmung ist gut bei DFB-Elf

„Jetzt ist die Stimmung extrem energetisch und sehr kommunikativ.“ Seinerzeit sei sie „belastet gewesen durch die Geschichte, die wir alle kennen. Da lag eine Schwere auf der Stimmung“. Löw meint das Treffen der Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Machthaber Erdogan, deren Nachwehen zu einem unlösbaren Konflikt in Öffentlichkeit, Verband und Mannschaft wurde und ihren Teil zum frühen Aus in Russland beigetragen haben dürften.

Zurück ins Frühjahr 2021: Am Sonntagabend gegen 18 Uhr ist der DFB-Tross aus Innsbruck nach Düsseldorf geflogen, wo am Montagabend (20.45 Uhr/RTL) das kleine Lettland zu Testzwecken aggressiv bespielt werden soll. Mit dabei: Der fünf Tage später nach Seefeld angereiste Toni Kroos, der seine Covid-19-Erkrankung laut Selbstauskunft mit zwei Tagen Fieber dann gut überstanden hat. Löw sieht den Vize-Kapitän im Training schon wieder „spielfreudig und ballsicher wie eh und je“.

EM 2021: Goretzka trainiert individuell

Überhaupt noch nicht ins Mannschaftstraining einsteigen konnte allerdings Leon Goretzka. Der Mittelfeldspieler wurde lediglich mit den Fitnesstrainern bei vorsichtigen individuellen Übungen gesichtet. „Er wird sicher noch einige Tage, vielleicht noch eine Woche brauchen, um ins Mannschaftstraining einzusteigen“, so Löw. Der EM-Auftakt am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich komme für den Bayern-Profi zu früh, so Löw, „weil er dann vier oder fünf Wochen keine Spielpraxis hatte“.

In Seefeld hat der Bundestrainer das DFB-Team vor allem auf die Arbeit gegen den Ball getrimmt. „Wir sind vorangekommen, aber wir müssen in den Details noch viel arbeiten“, lediglich das „Einmaleins“ sei absolviert, die etwas schwierigere Dezimal- und Bruchrechnung folgt also noch im Trainingscamp in Herzogenaurach. Dort wird das DFB-Team ab Mittwoch als Gast von Adidas hausen, um zunächst in der Vorrunde dreimal in München gegen Frankreich, Portugal und Ungarn zu spielen.

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