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Enttäuscht: Darmstadts Stürmer Serdar Dursun.
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Enttäuscht: Darmstadts Stürmer Serdar Dursun.

Zweite Bundesliga

Darmstadt 98: Die Maurermeister

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Der SV Darmstadt 98 will sich am Freitag beim SC Paderborn der Defensivarbeit widmen. Trainer Markus Anfang erwartet, dass „wir gnadenlos alles wegverteidigen“.

Überraschend kommt die Erkenntnis nicht, im Grunde genügt ein Blick in die Statistik, oder auch einer aufs Hinspiel gegen den heutigen Gegner, oder auf die vergangenen Wochen, oder, oder, oder: Der kriselnde Zweitligist SV Darmstadt 98 kassiert eindeutig zu viele Gegentore und will diese Schwachstelle nun mit Vehemenz beheben. 40 Mal landete der Ball bereits hinter Torwart Marcel Schuhen im Netz, nur die drei derzeit auf den Abstiegsrängen platzierten Mannschaften sind vor dem Darmstädter Spiel beim SC Paderborn (Freitag 18.30 Uhr) noch schlechter. „Wir müssen uns jetzt auf das Wesentliche konzentrieren und die Defensivarbeit in den Vordergrund stellen. Ich erwarte, dass wir gegen Paderborn alles gnadenlos wegverteidigen“, sagt Trainer Markus Anfang, der Darmstädter Maurermeister.

Darmstadt 98 muss punkten

Coach Anfang, der seit Saisonbeginn konsequent einen fußballerischen Ansatz mit seiner Truppe verfolgt, erwartet natürlich auch in Paderborn „Nadelstiche“ und „offensive Akzente“ der Mannschaft, anders wird es wohl auch nicht funktionieren, alles in allem gehe es aber nun darum, aggressiv gegen den Ball zu arbeiten. „Es gibt verschiedene Bausteine – sowohl im Offensiv- als auch im Defensivspiel. Dieser Baustein, defensiv gut und kompakt gegen den Ball zu arbeiten, ist aber aktuell der wichtigste.“

Spielerische Impulse würden ob des Tabellenplatzes 14 und des auf vier Zähler geschrumpften Vorsprungs auf die Abstiegszone erstmal in den Hintergrund rücken. „Wir müssen uns jetzt die Ergebnisse erarbeiten. Wenn du vorne keinen machst, hinten aber zu null spielst, punktest du“, führt Anfang die einfachste Formel des Fußballs an: „Und wir müssen punkten.“ Dringend.

Darmstadt 98: Etliche Ausfälle

Die 0:4-Hinspielabreibung gegen Paderborn war gleichbedeutend mit dem schwächsten Lilien-Auftritt dieser Saison. Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 0:3 aus Sicht der Südhessen entschieden. Das soll nun nicht mehr passieren. Allerdings plagen die Lilien enorme personelle Probleme, gerade hinten. Innenverteidiger Lars Lukas Mai fällt aus (Pferdekuss).

Ersatzkeeper Florian Stritzel erlitt einen Mittelhandbruch. Außerdem fehlen Mathias Bader, Mathias Wittek, Aaron Seydel und Thomas Isherwood bereits seit längerer Zeit. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Marvin Mehlem (Knieprobleme), Felix Platte (muskuläre Probleme), Nicolai Rapp (Schmerzen an der Fußsohle) und Adrian Stanilewicz (Schlag auf das Sprunggelenk).

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