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Gut gemacht: Darmstadts Torschütze Mathias Honsak (vorne) und Darmstadts Serdar Dursun jubeln über das Tor zum 1:0.
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Gut gemacht: Darmstadts Torschütze Mathias Honsak (vorne) und Darmstadts Serdar Dursun jubeln über das Tor zum 1:0.

Wichtige Punkte im Abstiegskampf

Darmstadt 98: In neun Sekunden zum Dreier

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Der SV Darmstadt 98 bezwingt Osnabrück und schafft sich damit ein Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegszone der zweiten Liga

Manchmal ist es ja so im Fußball, dass sich diese langen 90 Minuten (plus X) inhaltlich auch wunderbar zusammenschnurren lassen auf vermeintlich läppische neun Sekunden – wie gestern Mittag im Stadion am Böllenfalltor. Dort duellierten sich die zwei kriselnden Zweitligisten von Darmstadt 98 und dem VfL Osnabrück und sie zeigten gewiss keine fußballerische Feinkost. Das Gegenteil war der Fall.

Aber dann gab es da eben diese neun Sekunden, die entscheidenden, die vieles beinhalteten, was so ein Fußballspiel eben ausmacht: Zweikampfstärke, Wille, Instinkt, Passgenauigkeit, Zielstrebigkeit und ein Torerfolg. In jenen Sekündchen also gewann der Darmstädter Flügelspieler Mathias Honsak, seit Wochen einer der Besten bei den Lilien, tief in der eigenen Hälfte mit energischem Einsatz den Ball und leitete sofort den Konter ein. Drei gegen Vier, so die Unterzahl der Darmstädter, die sich davon aber nicht beeindrucken ließen und über zwei Stationen, Marvin Mehlem und Serdar Dursun, den Ball rasch in des Gegners Fünfmeterraum brachten. Angriffsinitiator Honsak, selbst eiligst nach vorne geeilt, schob die Kugel zum 1:0 über die Linie (32.).

Schuhen sichert Sieg

Diese kurze Sequenz des Spiels reichte den Darmstädtern dann auch zum so wichtigen 1:0 (1:0)-Heimerfolg, weil sie davor und danach defensiv sehr manierlich verteidigten und die Gäste aus Niedersachsen ihrerseits eindrucksvoll bewiesen, warum sie zuvor schon sechs Spiele am Stück verloren hatten. Der VfL mühte sich, das schon, eine wirklich ernsthafte Torchance brachte er aber erst in der Schlussminute zustanden. Der Darmstädter Torwart Marcel Schuhen war zur Stelle.

Die Lilien, die sich zuletzt ja mit dem Last-Minute-Slapstick-Eigentor gegen Nürnberg, tabellarisch wieder mehr in die Bredouille gebracht hatten, zeigten gewiss nicht ihre beste Saisonleistung, aber doch waren sie die bessere Elf. Dursun (35.) und später erneut Honsak (65.) vergaben noch brauchbare Gelegenheiten zum möglichen 2:0. Letztlich war das nicht mehr nötig, die Südhessen brachten die knappe Führung recht sicher über die Zeit und verbesserten sich durch den zweiten Rückrundendreier im vierten Spiel im Tableau auf Rang zwölf, haben nun sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang – dank Honsak und dessen perfekten neun Sekunden.

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