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Ronaldo platzt der Kragen – und er teilt richtig aus: „Der Typ ist noch nicht mal Trainer“

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Von: Melanie Gottschalk

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Das hat gesessen: Cristiano Ronaldo hat Ralf Rangnick und Manchester United kritisiert.
Das hat gesessen: Cristiano Ronaldo hat Ralf Rangnick und Manchester United kritisiert. © Sebastian Frej/imago

Kurz vor der WM 2022 übt Fußball-Star Cristiano Ronaldo scharfe Kritik an Manchester United. Vor Trainer ten Hag habe er keinen Respekt.

Manchester - Hat Cristiano Ronaldo nach diesen Aussagen überhaupt noch eine Zukunft bei Manchester United? Der 37 Jahre alte Torjäger tätigte in einem Interview brisante Äußerungen über seinen aktuellen Klub und dessen Trainer. Er fühle sich „verraten“, bezog sich dabei vor allem auf den niederländischen Übungsleiter Erik ten Hag und „zwei, drei andere Leute rings um den Klub“. Das vorab veröffentlichte Interview des Senders TalkTV wird in zwei Teilen an diesem Mittwoch (16. November) und Donnerstag (17. November) ausgestrahlt. ManU will erst einmal abwarten.

Das Verhältnis zwischen Ronaldo und ten Hag schien von Beginn an schwierig. Der 52-Jährige war im Sommer zu Manchester United gekommen und hatte den 37-jährigen Stürmer nicht mehr regelmäßig als Stammspieler eingesetzt. Ronaldo hatte daraufhin sogar einmal seine Einwechslung verweigert.

Cristiano Ronaldo teilt gegen Manchester United aus – keinen Respekt für ten Hag

Nun sollten die Menschen die Wahrheit hören, sagte Cristiano Ronaldo in dem Interview. „Ja, ich fühlte mich verraten, und ich hatte das Gefühl, dass mich einige Leute hier nicht wollen. Nicht nur dieses Jahr, sondern auch voriges Jahr.“ Für ten Hag habe er keinen Respekt, weil dieser ihn auch nicht respektiere.

Doch damit noch nicht genug. Denn auch der einstige Interimstrainer Ralf Rangnick, der vor seinem Amtsantritt als Nationaltrainer Österreichs auch als Berater für United tätig war, wurde von Ronaldo scharf kritisiert. „Wenn Du nicht mal Trainer bist, wie kannst Du dann der Boss von Manchester United sein? Ich hatte noch nie von ihm gehört“, sagte er.

Cristiano Ronaldo sieht bei Manchester United keine Entwicklung mehr

Ronaldo betonte in dem rund 90-minütigen Interview jedoch auch, dass er Manchester United liebe, die Fans seien immer auf seiner Seite. „Ich will das Beste für den Klub.“ Der 37 Jahre alte Stürmer war bei ManU zu einem internationalen Star gereift, spielte anschließend für Real Madrid und Juventus Turin, ehe er 2021 nach Manchester zurückkehrte.

Doch die Neuauflage der einstigen Erfolgsgeschichte funktioniert nicht, wie es sich wohl viele gewünscht hätten. Laut Ronaldo der Grund: Seit der einstige Erfolgstrainer Alex Ferguson den Klub verlassen habe, sehe er keine Entwicklung mehr. Der Verein sei auf einem Weg, den er nicht verdiene. Das wisse Ferguson, das wisse jeder. „Die Leute, die das nicht sehen - das ist so, weil sie es nicht sehen möchten. Sie sind blind“, sagte er in den Interview.

Manchester United reagiert auf Aussagen von Cristiano Ronaldo

Manchester United veröffentlichte am Montag (14. November) eine kurze Stellungnahme dazu. Man sei sich der medialen Aufmerksamkeit um das Interview bewusst und werde entscheiden, wie der Klub darauf reagiere, sobald die Sachlage vollständig geklärt sei. „Unser Fokus liegt weiterhin auf der Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte“, teilte Manchester United mit, „und darauf, den Schwung mitzunehmen, den Glauben und das Gefühl von Zusammengehörigkeit, das unter den Spielern, Managern, Mitarbeitern und Fans entsteht.“ (msb/dpa)

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