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Seit Freitag auch Corona-positiv: Orel Mangala.
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Seit Freitag auch Corona-positiv: Orel Mangala.

Nun auch noch Orel Mangala positiv

Corona-Not beim VfB Stuttgart

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Schwaben beklagen fünf Covid-19-Fälle, will aber Profis nicht zur Impfung verpflichten, sondern Überzeugungsarbeit leisten.

Pellegrino Matarazzo ist gerade nicht um sein Trainerdasein zu beneiden. Die beiden überragenden Stürmer der Vorsaison, Silas und Sasa Kalajdzic, sind langzeitverletzt. Obendrauf kommen zum Topspiel am Samstagabend bei Borussia Mönchengladbach fünf Corona-Erkrankungen: Orel Mangala, der am Freitag positiv getestet wurde, Waldemar Anton, Roberto Massimo, Erik Thommy sowie Torhüter Florian Müller. Der ebenfalls infizierte Ersatzkeeper Fabian Bredlow wurde Freitag negativ getestet und könnte spielen, hat aber zuvor zehn Tage nicht trainiert. Der VfB informiert weder über Impfstatus noch über Krankheitsverlauf des Quintetts. Wenigstens bei dreien ist laut „Stuttgarter Zeitung“ aber von einer vollständigen Impfung auszugehen: Massimo, der Ex-Mainzer Müller und Bredlow.

Der VfB hat laut Coach Matarazzo gleich nach der ersten positiven PCR-Testung wieder in den Sicherheitsmodus geschaltet. „Die Jungs sind direkt zum Training und haben zu Hause geduscht.“ Dennoch nun auch noch der Positivtest bei Mittelfeldspieler Mangala.

Besonders pikant ist die Situation auf der Torwartposition. Denn dort könnte nun der dritte Keeper, Florian Schock, vor seinem Bundesligadebüt stehen. Der 20-Jährige ist ein echtes Eigengewächs, im nahen Ostfildern geboren, über Vaihingen und die Kickers mit 15 zum VfB gekommen und nun Mitglied im Profikader.

Trainer Matarazzo ist 1,98 Meter groß und hat schon festgestellt, dass Schock noch einen Zentimeter größer ist. „Ein guter Junge, er hat viel Masse und hält auch viel“, sagt der Vorgesetzte. Aber Matarazzo sieht dabei nicht recht glücklich aus, was nachvollziehbar ist angesichts der Unannehmlichkeiten.

Bei der Pressekonferenz am Freitag musste er mindestens die Hälfte der Fragen zum Thema Corona beantworten. Der US-Amerikaner ließ dabei durchblicken, dass er nicht gedenke, sich an Beispielen aus den USA zu orientieren, wo Profisportler, die nicht bereit sind, sich impfen zu lassen, auch schon aus den Kadern geworfen wurden. „In Deutschland“, sagt Matarazzo, „gibt es keine Impfpflicht, deshalb wird es sie auch beim VfB nicht geben. Wir passen uns der Gesellschaft an.“ Er habe dazu auch eine Meinung, die er aber nicht öffentlich äußern wolle, um Schlagzeilen zu vermeiden. Der VfB habe die Gespräche mit den Profis zu diesem Thema jedenfalls noch mal intensiviert.

Wie ist er selbst mit den schlechten Nachrichten umgegangen? „Ich rege mich jedes Mal kurz auf, schreie rum - und dann konzentriere ich mich wieder auf das Wesentliche.“ Samstagabend, 18.30, bei Borussia Mönchengladbach.

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