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Nur einer von vielen: Manuel Neuer hat Corona.
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Nur einer von vielen: Manuel Neuer hat Corona.

Kommentar

Corona-Fälle im Fußball: Omikron übernimmt

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Für Fußballklubs ist es schwierig, die Angestellten vor Omikron zu schützen. In England merken sie das seit Wochen. Ein Kommentar.

Man kommt mit dem Zählen gar nicht mehr hinterher: Manuel Neuer, Lionel Messi, Jürgen Klopp. Mittlerweile wissen wir also auch, dass selbst Superstars und Supertrainer nur ganz normale Menschen sind, die sich mit dem Coronavirus infizieren, meist schnell wieder fit werden, sich aber auch Bläschen auf der Lunge einhandeln können, die sie zur längeren Pause zwingen, oder schlechtestenfalls Entzündungen des Herzmuskels respektive langanhaltender Schlappheit.

Für die Fußballklubs ist es viel schwieriger als, sagen wir, für eine Sportredaktion, die Angestellten vor der viel ansteckenderen Virusvariante zu schützen. In England merken sie das schon seit Wochen, in der Bundesliga dürfte es allenfalls graduell glimpflicher verlaufen. Denn die dampfende Enge der Kabinensituation ist bei Spielen unvermeidbar, und selbst im Trainingsbetrieb nicht komplett zu umgehen, Duschen und Umziehen kann man sich zwar zu Hause, zum Profidasein gehören aber auch Behandlungen und Krafttraining.

Die Klubs sollten sich also konkret damit beschäftigen, auch ihre zweite und dritte Reihe nah an Startelf-Form heranzutrainieren. Die Jungs werden mutmaßlich bald gebraucht. Dass das gut funktionieren kann, hat Mainz 05 am ersten Spieltag bewiesen: ohne Elf zum heroisch erkämpften Sieg gegen RB Leipzig. Sportchefs und Trainer wären gut beraten, nicht zu lamentieren über die strenge DFL, sich auch nicht in die Kakophonie der Besserwisser einzureihen, die der Politik Handlungsunfähigkeit vorwerfen, wenn sie zu nachlässig reagiert und Alarmismus, wenn sie zu harte Maßnahmen trifft, sondern ihre Kernarbeit zu verrichten und ihre ohnehin oft zu großen Kader nutzbringend einzusetzen. Die Qualität in der Tiefe gehört zum Wesen guten Personalmanagements dazu.

Und es gibt ja auch Gutes im Schlechten zu vermelden: Zwar breitet sich Omikron rasanter aus, ist aber offenbar längst nicht so aggressiv im Krankheitsverlauf wie seine Vorgängervariante Delta, Ein Lichtlein am Ende des Tunnels.

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