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Claus Lufen ersetzt Jessy Wellmer beim „Sportschau Thema“

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Von: Niklas Kirk

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Claus Lufen, Alexander Bommes und Jessy Wellmer
Claus Lufen springt für Jessy Wellmer ein: Sie ist Ersatz von Alexander Bommes © B. Hoffmann/Beautiful Sports/Imago, Ulrich Hufnagel/Imago, Contrast/Imago; Collage: RUHR24

Damit soll die Personalrochade bei der ARD abgeschlossen werden. Claus Lufen füllt die Lücke in dem Format, für das Jessy Wellmer vorgesehen war.

Frankfurt – Claus Lufen übernimmt die Moderation der Sendungen des „Sportschau Thema“, die während der WM 2022 im Ersten ausgestrahlt werden. Eigentlich sollte das Talkformat von Jessy Wellmer moderiert werden, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Alexander Bommes, dessen Aufgaben im Rahmen der WM-Übertragungen im Ersten übernommen hat.

Erst am Montag (21. November) musste der Sender den Ausfall von Bommes bekannt geben. „Es tut dem gesamten ARD-Team und mir sehr leid, dass er auf die Fußball-WM verzichten muss, und wir wünschen ihm, dass es ihm so schnell wie möglich wieder bessergeht.“ so ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf der Website der Sportschau. Der 42-jährigen Wellmer gelte sein „großer Dank“, dass sie sich kurzfristig bereit erkläre, Bommes zu ersetzen.

Sportschau Thema: Beleuchtung des Turniers unter politischen Gesichtspunkten

Lufen, vorrangig bekannt aus den Leichtathletik-Übertragungen der ARD, wird bereits am Freitag (25. November) die Zuschauer durch die Sendung führen. In der Ausgabe wird es dann um die Themen „Sport. Macht. Politik.“ gehen. So ist davon auszugehen, dass nach Ablauf des ersten WM-Spieltags unter anderem der Streit um die „One Love“-Kapitänsbinde, das Schweigen der iranischen Nationalmannschaft, als auch die Gestik der DFB-Elf vor der Niederlage gegen Japan zur Sprache kommen werden. Laut Sportschau empfängt Lufen den ehemaligen Werder-Manager Willi Lemke, die Grüne-Spitzenpolitikerin Viola von Cramon, den deutsch-iranische Journalisten Michel Abdollahi, sowie Investigativ-Journalist Benjamin Best als Gesprächspartner.

Im Rahmen des ersten Spieltags kamen vermehrt Diskussionen um symbolische Botschaften zur Unterstützung der LGBTQ+-Community auf. In Sachen Regenbogenfarben, vollzog die FIFA nun eine Kehrtwende. (nki)

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