Nach Rassismus-Vorfall

Cacau glaubt an Integrationskraft im Fußball

Der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau glaubt trotz der Beleidigungen einiger Fans beim Länderspiel gegen Serbien an die verbindende Kraft des Fußballs.

Trotz der mutmaßlich rassistischen Beleidigungen einiger weniger Fans beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien glaubt der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau an die verbindende Kraft des Fußballs. „Er ist nicht die Lösung aller Probleme, aber ein wichtiges Mittel, um Menschen zu integrieren“, sagte der ehemalige Nationalspieler dem Donaukurier.

Fremdenfeindlichkeit im Stadion könne man jedoch trotz aller Bemühungen nicht ausschließen, ergänzte Cacau: „So wie es in der Gesellschaft vereinzelt Rassismus gibt, gibt es ihn auch im Fußball.“

Beim Länderspiel der DFB-Auswahl am vergangenen Mittwoch in Wolfsburg gegen Serbien (1:1) sollen die Nationalspieler Leroy Sane und Ilkay Gündogan „von einer kleinen Gruppe von Zuschauern fortwährend beleidigt“ worden sein, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag nach Zeugenaussagen berichtete. Diese verbalen Attacken verurteilte der Verband „aufs Schärfste“. Dank der Unterstützung eines Fans habe man den Kartenkäufer für die „Plätze, auf denen die Störenfriede saßen“, ausfindig machen können. Die Wolfsburger Polizei leitete Ermittlungen ein. (sid)

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