1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball

BVB-Sportdirektor bestätigt: Nationalspieler hat keine Zukunft bei Borussia Dortmund

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sascha Mehr

Kommentare

Manuel Akanji (l.) von Borussia Dortmund.
Manuel Akanji (l.) von Borussia Dortmund. © Bjoern Reichert/Imago

Borussia Dortmund will am eigenen Kader noch etwas verändern. Vor allem sollen Spieler abgegeben werden, die keine Perspektive mehr haben.

Dortmund - Borussia Dortmund befindet sich in der heißen Phase der Vorbereitung auf die Saison 2022/23, in der der BVB ein Wörtchen mitreden will im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Die Schwarz-Gelben wollen die elfte Meisterschaft in Serie des FC Bayern München unter allen Umständen verhindern. Zur bisherigen Vorbereitung äußerte sich Sportdirektor Sebastien Kehl im Trainingslager in Bad Ragaz: „Wir sind sehr zufrieden mit der Vorbereitung bisher. Es herrscht eine gute Energie innerhalb der Mannschaft. Das ist wichtig, da wir schnell gefordert sein werden.“

Borussia Dortmund hat große Ziele für 2022/23

Für Borussia Dortmund steht eine wichtige Saison bevor, in der der Klub einiges erreichen will. „Neben den sportlichen haben wir aber auch übergeordnete Ziele: Wir wollen unsere Zuschauer wieder begeistern, unser Stadion wieder zu einer Festung machen, eine andere Haltung zeigen, eine hohe Identifikation zeigen, dass die Menschen, die ins Stadion kommen, das Gefühl haben, da ist eine Mannschaft auf dem Platz, die alles gibt, sich zerreißt und alles dafür tut, erfolgreich zu sein“, so Sebastian Kehl weiter.

Mit dem Kader ist der Sportdirektor sehr zufrieden, wie er bestätigte: „Ich habe das Gefühl, das hier eine richtig gute Stimmung herrscht, dass die Neuzugänge sich schnell integriert haben, dass sie Bock auf Borussia Dortmund haben und dass man bei dem einen oder anderen das Gefühl hat, dass er schon länger als ein paar Tage hier ist. Das macht mich sehr hoffnungsvoll.“

Borussia Dortmund: Klartext zu möglichem Brandt-Abgang

Der ein oder andere Profi soll den BVB aber noch verlassen. „Wir haben einen spannenden Kader, der auf der einen oder anderen Position einen hohen Konkurrenzkampf hat und an der einen oder anderen Stelle noch verkleinert werden kann“, so Kehl. Julian Brandt, um den es zuletzt Spekulationen gab, dass er den Verein verlassen soll, wird aber keiner der Abgänge sein. „Da habe ich einiges gelesen, was ich nicht in Ordnung fand. Julian hat einen richtigen Schritt nach vorne gemacht, er hatte viele Tore und Assists, er hat sich viel vorgenommen und will zur WM“, begründete Kehl die Entscheidung, weiter auf den Offensivspieler zu setzen.

Julian Brandt selbst äußerte sich zuvor zu den Gerüchten um seine Person und schloss einen Abgang bei Borussia Dortmund aus. „Ich habe von der Geschichte natürlich gehört. Aber nicht alles, was man hört, stimmt auch“, sagte der 26-Jährige dem SID. Dagegen soll Manuel Akanji den Verein verlassen. „Manuel hat einen Wert, er ist ein überragender Innenverteidiger. Wir sind entspannt, denn der Transfermarkt hat noch einige Wochen geöffnet“, hofft Kehl auf einen Abnehmer für den Schweizer.

Unterdessen hält der BVB seine Augen auf dem Transfermarkt weiter offen – und ist scheinbar an einer Rückholaktion interessiert. (smr)

Auch interessant

Kommentare