Borussia Dortmund will Mega-Talent

Trotz Zusage von Jude Bellingham: Jetzt kommt der FC Bayern dem BVB in die Quere

  • Raphael Wiesweg
    vonRaphael Wiesweg
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Jude Bellingham soll sich mit dem BVB bereits einig sein. Doch Birmingham City will mehr Geld. Und plötzlich mischt auch der FC Bayern München mit.

  • Der Transfer von Jude Bellingham zu Borussia Dortmund* zieht sich nach wie vor hin.
  • Das Mega-Talent aus England und der BVB sind sich zwar einig, doch Birmingham City will wohl mehr als 22 Millionen Euro haben.
  • Hinzu kommt für Borussia Dortmund das Problem, dass Manchester United, der FC Chelsea und jetzt sogar der FC Bayern München mitmischen.

Dortmund – Seit Monaten bastelt der BVB daran, Jude Bellingham (16) zu verpflichten. Der zentrale Mittelfeldspieler, der am Montag (29. Juni) erst 17 Jahre alt wird, gilt als großes Talent. Genau das macht die Verhandlungen für Borussia Dortmund so schwierig, wie RUHR24.de* berichtet.

Name

Jude Bellingham

Geboren

29. Juni 2003 (Alter 16 Jahre), Stourbridge, Vereinigtes Königreich

Größe

1,80 Meter

Beitrittsdatum

2019 Birmingham City

BVB: Birmingham City verlangt für Transfer von Jude Bellingham angeblich mehr als 22 Millionen Euro

Laut übereinstimmender Medienberichte sind sich Jude Bellingham und der BVB bereits einig*. Allerdings muss der Bundesligist noch mit Birmingham City verhandeln. Dem Klub aus der englischen Premier League reichen kolportierte 22 Millionen Euro Ablösesumme angeblich nicht.

Englische Medien berichten, dass "The Blues" satte 33 Millionen Euro für den jungen Engländer verlangen. Dass der Preis so hoch liegt, hängt offenbar damit zusammen, dass Borussia Dortmund namhafte Konkurrenz für den angepeilten Transfer hat (alle BVB-Artikel auf RUHR24.de*).

Jude Bellingham: BVB hat nicht nur mit Manchester United Konkurrenz 

Schon länger ist bekannt, dass Manchester United genau wie der BVB Jude Bellingham verpflichten will*. Dafür hat der englische Rekordmeister sogar angeblich einen Strategiewechsel vollzogen und bietet dem 16-Jährigen einen Platz im Profi-Kader an.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc muss beim Transfer von Jude Bellingham viele Hürden nehmen.

Ein Vorhaben, das in der Premier League ungewöhnlich ist. Borussia Dortmund ist hingegen weltweit dafür bekannt, jungen Spielern nicht nur einen Platz im Kader anzubieten, sondern sie auch tatsächlich spielen zu lassen. Unabhängig davon gibt es aber noch mehr Konkurrenz um den Mittelfeldspieler.

Jude Bellingham: BVB jetzt auch im Poker mit FC Chelsea und FC Bayern München

Der kicker berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (25. Juni), dass nun auch der FC Bayern München im Poker um Jude Bellingham mitmischt. Ganz zu schweigen davon, dass der FC Chelsea angeblich auch mitbietet.

Insbesondere aber ein Transfer zum Deutschen Rekordmeister würde Fans und Verantwortliche des BVB wohl die Zornesröte ins Gesicht treiben. Ausgerechnet der größte Konkurrent im eigenen Land, der noch dazu nicht dafür bekannt ist, viel auf Talente mit wenig Profi-Erfahrung zu setzen.

BVB-Ziel Jude Bellingham erinnert an Michael Ballack, Frank Lampard oder Leon Goretzka

Dass der BVB Jude Bellingham verpflichten will, liegt auf der Hand. Mit jungen Spielern, die ein gewisses Potenzial haben, hat Borussia Dortmund in der jüngeren Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

Der kicker schreibt noch dazu, dass sich Experten wegen der Spielweise des 16-Jährigen an Michael Ballack, Frank Lampard oder Leon Goretzka erinnert fühlen. Das Trio bekleidet(e) eine ähnliche Position, auf der etwa Mario Götze (28) mit seinem Abgang eine Lücke hinterlässt.

BVB: Nur Jude Bellingham und Thomas Meunier sollen Borussia Dortmund verstärken

Noch ist der Transfer aber nicht unter Dach und Fach. Falls dem BVB der Coup mit Jude Bellingham gelingt, würden vermutlich nicht noch mehr Spieler verpflichtet werden.

Video: Das ist das Wunderkind Jude Bellingham

Einzig der zentrale Mittelfeldspieler sowie Rechtsverteidiger Thomas Meunier (28, Paris Saint-Germain) sollen Borussia Dortmund für die Saison 2020/2021 verstärken. Letzterer bekommt laut Medienberichten einen Vierjahres-Vertrag.

BVB: Weitere Transfers nur bei Verkauf von Jadon Sancho

Eine Ausnahme würde der BVB nur dann machen, wenn Jadon Sancho (20) doch noch wechselt. Ein Verkauf des englischen Nationalspielers würde sehr viel Geld in die schwarz-gelbe Kasse spülen, allerdings sportlich auch ein Loch in die Mannschaft reißen.

Hier ist übrigens Manchester United ebenfalls stark interessiert. Jenes Manchester United, das schon wegen Erling Haaland (19) den Kürzeren zog. Ein Zeichen?

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Guido Kirchner/dpa

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