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Peilt den Torrekord von Gerd Müller an - oder doch nicht? Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.
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Peilt den Torrekord von Gerd Müller an - oder doch nicht? Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.

Bundesliga

Bundesliga-Vorschau 2021: Und Lewy schießt nicht mehr aufs Tor

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Bayer Leverkusen vermisst mehrere Spieler, bei Schalke 04 wird die Prügelstrafe eingeführt – und was ist eigentlich mit Max Eberl los? Ein Blick auf die restliche Bundesligasaison, mit einem Augenzwinkern natürlich.

14. Spieltag:

Eintracht Frankfurt spielt erstaunlicherweise unentschieden gegen Bayer Leverkusen, profitiert davon, dass Bailey, Bellarabi und Diaby nach wilden, zu langen Sprints nicht mehr aus dem Stadtwald herausgefunden haben. Völler gibt abends Vermisstenmeldung raus. Hertha schlägt Schalke 4:0, der neue Trainer Christian Gross lobt, man habe sich eine Chance erarbeitet. Er müsse aber strenger mit der Mannschaft sein. Mainz geht in München unter, trotz Heidel und Schmidt. Max Eberl fragt, wie seine Gladbacher gespielt haben, er wolle seine Auszeit genießen. Dietmar Hopp sagt, seine Firma Curevac werde bald einen Impfstoff auf den Markt bringen.

15. Spieltag:

Bayern München bezwingt Gladbach knapp, Stindl soll gespuckt haben, Plea, Herrmann und Elvedi auch, Trainer Rose ist verzweifelt. Eberl fragt, wie seine Gladbacher gespielt haben, er wolle seine Auszeit genießen. Schalke verliert gegen Hoffenheim 0:1, stellt den Tasmania-Rekord ein. Gross bittet anderntags um 6.30 Uhr zum Training, er scheint ungehalten. Der SC Freiburg darf endlich im neuen Stadion spielen, muss aber sein Spiel gegen Köln verlegen, Anwohner hatten geklagt: Fußballspiele samstags ab 15.30 Uhr beeinträchtigten das Ruhebedürfnis der Menschen, heißt es. Eintracht spielt unentschieden in Mainz. Heidel und Schmidt planen, Altpräsident Strutz zurückzuholen. Wolfsburg sagt die Partie in Berlin ab, stattdessen gucken sie den VfL-Kickerinnen zu. Die sind Tabellenführer. Dortmund patzt in Leipzig, die Ruhr-Nachrichten erinnern an Lucien Favre, so schlecht sei der doch gar nicht gewesen. Leverkusen spielt ohne Außenstürmer, sie seien noch abgängig, heißt es. Rummenigge findet, es könnten endlich wieder Zuschauer kommen, Weihnachten sei lange vorbei.

16. Spieltag

Eintracht Frankfurt kassiert in der 13. Minute der Nachspielzeit das 2:2 gegen Schalke, 32 Spiele ohne Sieg für S04, das gabs noch nie. Tasmania löst sich auf. Schade eigentlich. Dortmund setzt erstmals einen 15-Jährigen ein. Bundestrainer Löw gibt sich volksnah und ist Gast bei Jauchs „Wer wird Millionär“, leider scheitert er an der 500-Euro-Frage. Blamage, schreit „Bild“, Jogi sei untragbar geworden.

Endlich: Bayern München ist Hebstmeister

17. Spieltag:

Bayern ist Herbstmeister, ach.

18. Spieltag:

Dortmund unterliegt Gladbach, Eberl fragt anderntags, wie seine Gladbacher gespielt haben, die Auszeit tue ihm gut. Freiburg muss das Derby gegen den VfB Stuttgart umlegen, samstags um 15.30 Uhr spielen sei ein No-Go. Bellarabi aufgetaucht, Gott sei Dank. Gross führt auf Schalke die Prügelstrafe ein, damit habe er in Saudi-Arabien gute Erfahrungen gemacht, sagt er. In Berlin rumort es, Sponsor Windhorst soll Interesse am Bigcityclubprojekt verloren haben. Augsburg, Bielefeld und Hoffenheim sagen Spiele ab, ihre frisch geimpften Profis klagten über Nebenwirkungen, der Arm tue weh, da könne unmöglich Fußball gespielt werden. Strutz bittet Mainz um Bedenkzeit.

21. Spieltag:

Eberl sagt, die Auszeit genieße er, Fußball sei ihm nicht mehr so wichtig. Schalke unterliegt Union, fragt, ob Laura Freigang Lust hätte, die Nationalspielerin könnte „uns helfen“, so Vorstand Schneider. Gross wundert sich keineswegs, da „wo ich herkomme, dürfen Frauen sogar Auto fahren.“ Prügelstrafe inzwischen ins Training integriert, klappt reibungslos. Löw kündigt an, sein Ausscheiden bei Jauch brutalstmöglich zu analysieren, DFB-Boss Keller sagt Rückendeckung zu. Eintracht Frankfurt spielt unentschieden, nach 4:0-Führung bis zur 88. Minute. „Die Mannschaft macht mir Spaß“, findet Hütter. Hopp sagt, man werde sehr bald einen Impfstoff auf den Markt bringen. Freiburg darf laut Gerichtsurteil samstags von 11.15 bis 13 Uhr spielen. Gut so.

Mainz bezwingt Schalke 04

24. Spieltag:

Löw findet, vielleicht taugten Hummels, Müller. Boateng doch noch, er werde schauen. Strutz sagt in Mainz zu, prompt schießen die Nullfünfer Schalke mit 1:0 aus dem Stadion. Der Glaube sei zurück, sagt Interimstrainer Jörn Andersen, 14 Punkte seien ein Klacks, das hole man locker auf. Lewy Lewandowski erzielt sein 39. Saisontor. Zu RB Leipzig wechselt die komplette Abwehr und alle Stürmer des RB Salzburg, Nagelsmann sagt, es ginge nicht anders. Thuram macht sein erstes Spiel nach der Sperre, wird nach einer Stunde ohne Ballkontakt ausgewechselt. Er hat sich ständig bei allen entschuldigt. Mainz 05 holt Kult-Stadionsprecher Klaus Hafner zurück, Narhallamarsch und Tschingderassabum.

25. Spieltag:

Lewandowski sagt, er schieße nicht mehr aufs Tor, aus Respekt vor Gerd Müller. RTL überträgt alle DFB-Spiele ab sofort auf Nitro, die Quote, man müsse das verstehen. Löw erklärt, er habe bei Jauch keinen Fehler gemacht, die Fragen seien zu schwer gewesen, er wolle „irgendwie“ beim Promiraten mitmachen, und „auf alle Fälle“ ins Halbfinale kommen. Schalke unterliegt der Damenmannschaft des VfL Wolfsburg. Gross sagt, er sehe sich gezwungen, ein paar Stockschläge auf Fußsohlen zu verabreichen, dort, wo er herkomme, helfe das auch.

Überraschung: Eintracht Frankfurt spielt Remis

27. Spieltag:

Wolfsburg stellt wegen des großen Erfolgs künftig immer die Frauen, nur Weghorst bleibt im Team. Ein Traum, sagt der Holländer. Mijat Gacinovic schießt in Hoffenheim ein Tor, obwohl ein Torwart im Tor steht. Eintracht erkämpft sich ein Unentschieden, mit dem Punkt könne man gut leben, sagt Adi Hütter. Es ist das 19. Remis. Mainz 05 kommt nicht voran, fragt die Stürmer Micha Thurk und Benjamin Auer, ob sie aushelfen könnten,

29. Spieltag:

Eberl verzichtet auf Stadionbesuche. Es dürfen wieder Zuschauer in die Stadien, die Stimmung ist aber mies, Liedtexte seien vergessen, heißt es aus den Fanforen, Leverkusener Spieler beschweren sich trotzdem über den Radau auf den Rängen, das seien sie nicht gewohnt. Auer sagt Mainz ab, Thurk überlegt noch. Dortmund setzt erstmals 14-Jährigen ein, doch es kommen trotz freien Eintritts nur 35 000 Fans. Leipzig übernimmt von RB Salzburg das komplette Mittelfeld, für die Entwicklung der Spieler sei dies das Beste, findet Nagelsmann. Lewandowski trifft versehentlich den Pfosten, bittet um Auswechslung, aus Respekt vor Gerd Müller.

Endlich: Bayern München ist Deutscher Meister

30. Spieltag:

Bayern ist Meister, ach.

32. Spieltag:

Thurk sagt in Mainz zu, gegen Eintracht Frankfurt trifft er beim 5:5 fünfmal. Heidel plant, Klopp zu reaktivieren, als rechter Verteidiger. Schalke schlägt Hertha, es ist der erste Sieg in dieser Saison. Tönnies gibt ganz Gelsenkirchen übrig gebliebene Kotletts aus.

34. Spieltag:

Schalke und Bielefeld steigen ab, Mainz geht in die Relegation. Löw nominiert für die EM neben Hummels, Boateng und Müller, auch Großkreutz, Durm, Höwedes und Khedira, niemand wundert sich. Windhorst steigt bei Mainz 05 ganz groß ein, schwärmt vom Biglocalclubprojekt. Zwei Langhaarige mit Rauschebärten im Frankfurter Stadtwald aufgegriffen, verwirrt, behaupten, für Bayer 04 zu spielen. Hopp lässt sich impfen.

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