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Darmstadt 98: Brocken für Brocken

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Von: Jakob Böllhoff, Jens Joachim

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In Liga zwei gibt es viele Hürden zu überwinden für Darmstadt 98 und Kapitän Fabian Holland.
In Liga zwei gibt es viele Hürden zu überwinden für Darmstadt 98 und Kapitän Fabian Holland. © dpa

Die Entwicklung im gesamten Verein ist positiv, doch Zweitliga-Tabellenführer Darmstadt geht arg dezimiert ins Heimspiel gegen den Tabellenfünften Hannover 96.

Rüdiger Fritsch, der Präsident des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98, hat in dieser Woche noch einmal betont, der Verein könne stolz darauf sein, was er in den vergangenen Jahren erreicht hat. Allein beim Ausbau der Infrastruktur sei es „von 0 auf 100“ gegangen, sagte er auf der Mitgliederversammlung, bei der er für weitere drei Jahre in sein Amt gewählt wurde. „Wir sind von einem Amateur- zu einem ernst zu nehmenden Profiverein geworden und haben uns sportlich in der Zweiten Liga etabliert.“

Die neue Haupttribüne im Stadion am Böllenfalltor soll am 17. Dezember mit einem Freundschaftsspiel gegen die Young Boys Bern eröffnet werden. Bis zum Rückrundenstart Ende Januar 2023 sollen Fritsch zufolge auch die restlichen Arbeiten im Innenbereich der Haupttribüne erledigt werden.

Zweitliga-Tabellenführer Darmstadt 98 empfängt Hannover 96

Infrastrukturell sind das Meilensteine. Und sehr spannend wird sein, wie die Profimannschaft diese Entwicklung weiter begleitet, auf welchem Tabellenplatz sie Ende Januar steht. Derzeit ist sie Erster. Erster will sie auch nach dem 15. Spieltag sein, der den Darmstädtern an diesem Freitag (18.30 Uhr) ein Heimspiel gegen den Tabellenfünften Hannover 96 beschert. Gegen einen möglichen Aufstieg hätte die Darmstädter Führungsetage um Rüdiger Fritsch übrigens überhaupt nichts einzuwenden, alleine aus finanziellen Gründen.

Bis dahin ist es ein langer, harter Weg, und Hannover 96 ist der nächste Brocken, der dort liegt. Nach holprigem Saisonstart haben die Niedersachsen sich berappelt. Und Darmstadt kam zuletzt nicht über zwei 1:1-Unentschieden hinaus, gegen Kiel und in St. Pauli. Respektable Ergebnisse dennoch, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der zahlreichen Verletzungen im SVD-Kader.

Unter anderem Aaron Seydel, Fabian Schnellhardt und Klaus Gjasula werden auch gegen 96 fehlen. „Wir wissen, dass wir dezimiert sind“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht: „Trotzdem sind wir voller Energie. Die Jungs, die auf dem Platz stehen, können Vollgas g eben.“ Nichts weniger ist nötig.

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