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Borussia Dortmund: Nationalspieler plötzlich auf Abstellgleis – BVB will ihn im Winter loswerden

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Von: Sascha Mehr

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Roman Bürki (l.) kann den BVB im Winter verlassen.
Roman Bürki (r.) kann den BVB im Winter verlassen. © TEAM2/Imago Images

Borussia Dortmund will den Kader im Winter ausdünnen – und einen aufs Abstellgleis geratenen Nationalspieler abgeben.

Dortmund – Der BVB spielte eine ordentliche Hinrunde, auch wenn für ein ernsthaftes Eingreifen in den Meisterschaftskampf die Konstanz fehlt. Der FC Bayern München ist bereits neun Punkte enteilt und wird wohl den zehnten Titel in Serie feiern. Borussia Dortmund ist nach einer hektischen Vorsaison, in der fast die Qualifikation für die Champions League verpasst wurde, wohl froh, die Königsklasse des europäischen Fußballs in der aktuellen Spielzeit wohl deutlich einfacher sichern zu können.

Im Winter sollen keine Zugänge kommen und auch keine Spieler abgegeben werden, doch eine Personalie sei ein Sonderfall, wie Sportdirektor Michael Zorc gegenüber dem Kicker-Sportmagazin betonte. Roman Bürki ist nach der Verpflichtung von Gregor Kobel nur noch die Nummer drei im Tor beim BVB, nachdem er in den vergangenen Jahren noch Stammtorhüter war. Seine Leistungen überzeugten nicht immer und so entschieden die Verantwortlichen, eine neue Nummer Eins zu holen. Da Marvin Hitz als Ersatzkeeper eingeplant ist, bleibt Bürki nur die Tribüne.

Borussia Dortmund: Roman Bürki kann gehen

Die Situation ist für Roman Bürki sicherlich alles andere als zufriedenstellend. Der Torhüter will spielen, doch bei Borussia Dortmund wird das nicht mehr der Fall sein. „Ich wünsche ihm, und das habe ich ihm gesagt, dass er wieder die Rolle bekommt, für die er geschaffen ist. Dass er sportlich wieder einen Weg für sich findet, wo er im Tor stehen und das machen kann, was er am liebsten macht; wo er erfolgreich ist. Weil ich finde, dass er sich das verdient hat“, sagte Trainer Marco Rose vor einigen Wochen über den Schweizer Torhüter.

„Ich muss sagen, wie Roman sich hier in seiner Situation verhält, ist außergewöhnlich stark. Er ist da fürs Team, ist bereit, trainiert gut. Er schafft eine Arbeitsatmosphäre, die gut ist. Wenn wir ihn bräuchten, dann wäre er da“, so der BVB-Coach weiter. Doch der BVB braucht ihn nicht mehr – auch nicht in der anstehenden Rückrunde.

Roman Bürki vom BVB
Roman Bürki, Torhüter des BVB. © Alexandre Simoes/TEAM2sportp/Imago Images

Borussia Dortmund: Roman Bürki mit Vertrag bis 2023

Der 31-jährige Nationalspieler der Schweiz hat bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023, den er 2020 verlängerte. Bei einem Wechsel ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auf einen Teil seines Gehalts verzichten muss – oder der BVB zahlt dem Keeper eine Abfindung für eine Vertragsauflösung. Dass der Klub eine Ablöse für Bürki kassieren kann, ist sehr unwahrscheinlich. Ein erstes Angebot soll Bürki aus Aserbaidschan erhalten haben. Das berichtet die Bild-Zeitung. Qarabag Agdam soll sich um eine Leihe des Torhüters bemühen.

Unterdessen ist Borussia Dortmund auf der Suche nach Verstärkungen offenbar fündig geworden. Ein Innenverteidiger soll zum BVB wechseln. (smr)

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