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St. Pauli im Herzen: Axel Prahl.
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St. Pauli im Herzen: Axel Prahl.

WM-Kolumne

Boom-Boom

Zu dem Spiel Deutschland - Mexiko wurde schon so viel gesagt, darum sage ich dazu nur noch: Gelangweilt hat sich bei dieser Partie ganz sicher niemand.

Wow, war das ein WM-Auftakt! Natürlich konnte ich, wie Sie vermutlich auch, nicht alle Spiele sehen. Schon das Eröffnungsspiel habe ich verpasst: Beim 5:0-Torregen Russlands gegen Saudi Arabien saß ich mit meinem Inselorchester im Studio bei den Aufnahmen für mein neues Album. Während des zweiten und dritten Spieltags ebenso. Das packende 3:3 im Spiel Spanien-Portugal habe ich glücklicherweise gesehen. Die Vorrundenspiele der deutschen und der englischen Nationalmannschaft stehen ohnehin rot im Kalender, und meine Termine habe ich drumherum gebastelt. Zu dem Spiel Deutschland - Mexiko wurde schon so viel gesagt, darum sage ich dazu nur noch: Gelangweilt hat sich bei dieser Partie ganz sicher niemand, und wir haben ein paar sehr schöne Schüsse aufs Tor gesehen, von denen wir mehr sprechen würden, wäre auch nur einer davon reingegangen. Ich halte den Jungs am Samstag gegen Schweden die Daumen. 

Am Montag gab es dann einen England-Krimi ganz ohne den gewohnten britischen Humor. Jedoch spannend, ja nervenaufreibend und mit einem verdienten happy ending für die Three Lions. Fortsetzung folgt hoffentlich nächstes Wochenende. 

Wie Sie möglicherweise auch, werde ich versuchen, weiterhin möglichst viele Spiele im Kreise einiger fußballbegeisterter Freunde in irgendwelchen Kneipen zu sehen. Da hört man dann auch nicht, wenn die Nachbarn wegen leicht zeitversetzter Übertragung schon früher jubeln, ist einfach viel zu laut da vor lauter fundierter Stammtisch-Trainer-Meinungen und Fußballhymnen-Gegröle. 

Ein deutscher Song speziell für diese WM ist mir bis jetzt leider noch nicht untergekommen. Na ja, vielleicht höre ich auch die falschen – oder die richtigen? – Radiosender. Da fällt mir ein, vor circa sechs Jahren habe ich zusammen mit meinem Freund Danny Dziuk auf Anfrage mal ein Lied für den Fußballverein Preußen Eberswalde geschrieben und aufgenommen. Ich habe in der Nähe gewohnt, war also keine Untreue gegenüber St. Pauli. Die haben schließlich auch nicht gefragt. Die Hookline war übrigens „Boom-Boom-Tschakka-Tschakka -Boom-Boom“. Fragen Sie nicht weiter! 

In einem Film darüber, wie der Fußball ursprünglich nach Deutschland kam, habe ich auch mal mitgespielt: „Der ganz große Traum“ – ich war Turngerätefabrikant. Wer jetzt lacht, weiß bestimmt nicht, dass ich in dem Film „Berlin 36“ sogar Olympia-Hochsprungtrainer war.  Ihnen noch eine schöne Fußballwoche, und bis bald!

Axel Prahl, 58, ist ein deutscher Schauspieler und Musiker, vor allem durch seine Rolle als Hauptkommissar Frank Thiel im Münster-Tatort bekannt. 

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