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Mit Eintracht Frankfurt erfolgreich: Fredi Bobic.

Frankfurter Sportvorstand

Bobic: Eintracht Sprungbrett statt gefühlt letzter Chance

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic freut die größere Ausgeglichenheit der Fußball-Bundesliga in der bisherigen Saison.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic freut die größere Ausgeglichenheit der Fußball-Bundesliga in der bisherigen Saison.

„Eigentlich müssen wir den Bayern dankbar sein, dass sie sich diese Probleme gemacht haben“, sagte Bobic in einem Interview des Magazins „Kicker“, prophezeite jedoch: „Aber sie werden wiederkommen und Serienmeister werden, wenn auch vielleicht nicht in dieser Saison.“

Es sei deutlich zu sehen, dass die Bayern intern sehr viele Probleme gehabt hätten. Bobic verneinte die Frage, ob er Trainer Niko Kovac überschätzt habe, der im Sommer nach dem DFB-Pokalsieg mit Frankfurt zum FC Bayern gewechselt war. „Das kannst du vorher nicht erahnen, da bin ich auch zu weit weg“, sagte Bobic.

Der seit dem Sommer 2016 in Frankfurt tätige 47-Jährige bescheinigte seinem Club einen großen Sprung: „Wir sind jetzt für viele Spieler nicht mehr die gefühlt letzte Chance, sondern ein riesiges Sprungbrett.“

An der geplanten Europa League 2, die ab 2021/2022 als dritter europäischer Club-Wettbewerb eingeführt werden soll, übte Bobic scharfe Kritik und nannte sie „Schwachsinn“. Die großen Nationen sollten gar nicht mitmachen. „Wir müssen aufpassen, dass wir die Fans mit solchen Wettbewerben nicht noch mehr übersättigen“, sagte er.

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