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Bierhoff-Nachfolge: Bobic schließt DFB-Wechsel nicht aus

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Von: Johannes Skiba

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Am Montag endete die Zusammenarbeit zwischen Oliver Bierhoff und dem DFB. Als Nachfolger wird nun ein früherer Akteur von Eintracht Frankfurt genannt.

Frankfurt – Die WM 2022 in Katar ist für die deutsche Nationalmannschaft längst vorbei. Dennoch bestimmt das Nachbeben der Vertragsauflösung des DFB mit Oliver Bierhoff weiterhin das Geschehen. Laut Kicker-Informationen ist der aktuelle Geschäftsführer Sport von Hertha BSC und ehemalige Funktionär von Eintracht Frankfurt heißester Kandidat auf die Bierhoff-Nachfolge.

Bei einer Medienrunde äußerste sich der 51-Jährige nun zu der Diskussion, um seine Person: „Das ist viel ‚hätte, hätte‘. Theoretisch kannst du dir immer vieles vorstellen, und im Fußball kannst du nie etwas ausschließen,“ äußerte sich Bobic zunächst vielsagend und ergänzte dann: „Ich war nicht erpicht darauf, dass mein Name fällt. Ich bin nicht auf der Suche nach einem Job. Ich bin hier sehr zufrieden.“

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Übernimmt Fredi Bobic bald die Baustelle von Oliver Bierhoff beim DFB? © Hartenfelser/imago

DFB: Auch Ballack und Effenberg Kandidaten

Bobic verfolgt die Diskussion um die DFB-Position und die zahlreichen Kandidaten: „Wenn irgendwas passiert, werden erst mal die Namen durchs Dorf gejagt. Das nehme ich zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Mein Fokus ist aktuell ein komplett anderer.“ Im Vorfeld des WM-Achtelfinales zwischen Portugal und der Schweiz hatte Bastian Schweinsteiger in der ARD die Namen Michael Ballack und Stefan Effenberg in die Diskussion eingebracht. Zuvor wurden auch Matthias Sammer und Ralf Rangnick gehandelt.

Keine einfache Aufgabe für die Verantwortlichen des DFB bei dieser brisanten Personalie einen kühlen Kopf zu bewahren. Fred Bobic gibt den Verantwortlichen einen Rat in der schnelllebigen Fußball-Welt mit auf den Weg: „Was will der DFB überhaupt? Was ist das Profil? Was sind die Inhalte? Der DFB soll sich nicht treiben lassen.“ 

Bobic zum DFB: Vertrag mit Hertha wäre kein Hindernis

Bobic betonte außerdem, dass er sich „sauwohl bei Hertha“ fühle. Sein Vertrag in Berlin läuft noch bis zum Sommer 2024. Klar ist aber auch, dass Verträge im Fußball-Geschäft im Ernstfall nur eine untergeordnete Rolle spielen. Schon Bobics Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Hertha BSC fand trotz eines laufenden Arbeitspapiers zwischen der SGE und Bobic statt. Kurz vor Bekanntgabe des Wechsels wurde der Vertrag damals aufgelöst. Möglich, dass den Berlinern ein ähnliches Szenario bevorsteht. (jsk)

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