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Bernd Leno pariert einen Ball im Spiel des FC Arsenal gegen den FC Liverpool.
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Beim FC Arsenal hat sich Bernd Leno einen Stammplatz gesichert. Bei der Nationalmannschaft ist die Konkurrenz größer. (Archivbild)

DFB-Team

Bernd Leno: Die ewige Nummer drei im DFB-Tor

  • VonMax Schäfer
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Bernd Leno ist Stammtorhüter in der Premier League. Beim DFB-Team kann sich der Nationaltorhüter aber nicht durchsetzen.

London – Bernd Leno ist Stammtorhüter in der englischen Premier League. Seit 2018 steht er für den FC Arsenal zwischen den Pfosten und ist die unangefochtene Nummer eins. Damit gehört er zweifellos zu den besten Torhütern der Welt. Viele Teams wären froh, wenn sie einen Torhüter auf diesem Niveau hätten.

Bei der deutschen Nationalmannschaft sieht das anders aus. Dort ist Leno nur die dritte Wahl - wenn überhaupt. Die Konkurrenz ist groß: Manuel Neuer ist die unangefochtene Nummer eins, sein Ersatz ist normalerweise Marc-André ter Stegen. Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp konkurriert mit Bernd Leno um den dritten Platz im Kader.

Bernd Leno: Die Anfänge als Fußball-Torhüter in Bietigheim-Bissingen

Sein Weg ins Tor war eher zufällig. In der F-Jugend seines Heimatvereins SV Germania Bietigheim fehlte der eigentliche Torhüter bei der Abfahrt zu einem Hallenturnier. Der Trainer fragte ihn, ob er einspringen wollte. Seitdem steht Leno zwischen den Pfosten.

NameBernd Leno
Geburtsdatum4. März 1992
GeburtsortBietigheim-Bissingen
Größe1,90 Meter
KlubFC Arsenal
Vorherige StationenBayer Leverkusen, VfB Stuttgart, SV Germania Bietigheim

Bis 2003 spielte er in seiner Heimatstadt Bietigheim-Bissingen. Dann zog es ihn in die Jugend des VfB Stuttgart. In der Saison 2008/09 wurde Leno mit der B-Jugend der Schwaben deutscher Meister. Noch im selben Jahr machte der junge Torhüter den nächsten Schritt. Leno wurde in die zweite Mannschaft des VfB berufen und debütierte am 19. Dezember 2009 in der dritten Liga. Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim musste er allerdings zwei Tore hinnehmen. Am Ende verlor die Stuttgarter Zweite mit 1:2. In der Saison kam Leno auf 17 Einsätze in der dritten Liga. Insgesamt kommt er auf 57 Spiele für die Reservemannschaft des VfB. 15 Mal blieb er ohne Gegentor.

Bernd Leno bei Bayer Leverkusen: Durchbruch in der Bundesliga

Im Mai 2011 erhielt Bernd Leno einen Profivertrag bei Stuttgart und war nomineller dritter Torhüter der Profimannschaft. In der Drittliga-Mannschaft kam er zu Spielpraxis. Am 10. August wechselte er per Leihe zu Bayer Leverkusen, wo er den verletzten René Adler ersetzte.

Am 14. August 2011 stand er dann erstmals in der Bundesliga auf dem Platz und blieb ohne Gegentor. Leverkusen gewann mit 1:0 gegen Werder Bremen. Auch in den nächsten beiden Bundesligaspielen gegen den VfB Stuttgart und Borussia Dortmund kassierte er kein Tor. Einen Monat nach seinem ersten Bundesligaspiel debütierte er auch in der Champions League. Mit dem Auswärtsspiel gegen den späteren Champions League-Sieger FC Chelsea konnte die Bühne kaum größer sein. Die Werkself verlor aber mit 0:2.

Bernd Leno konnte in Leverkusen überzeugen und wurde nach dem Ablauf seines Leihvertrags am 31. Dezember 2011 am 1. Januar 2012 fest verpflichtet. In Leverkusen kam der Fußball-Torhüter auf 233 Bundesligspiele. In 74 davon hielt er seinen Kasten sauber.

Bernd Lenos Wechsel zum FC Arsenal

Im Sommer 2018 wechselte Bernd Leno dann zum FC Arsenal in die Premier League. Nach einer Oberschenkelverletzung der Torhüterlegende Petr Čech übernahm Leno den Platz zwischen den Pfosten. Am 28. September 2018 gewann der FC Arsenal mit 2:0 gegen den FC Watford und der deutsche Nationaltorhüter feierte sein Debüt in der englischen Top-Liga.

Mit den „Gunners“ war Leno kurz davor, einen internationalen Titel zu gewinnen. 2019 stand der FC Arsenal im Finale der Europa League, das die Londoner mit 1:4 gegen den Stadtrivalen FC Chelsea verloren. Beim Spiel saß der Deutsche allerdings nur auf der Bank. Mit dem FC Arsenal konnte Bernd Leno 2020 den englischen Pokal und Superpokal gewinnen.

Bernd Leno bei der deutschen Nationalmannschaft

Bernd Leno durchlief mehrere Jugendmannschaften des DFB. Mit der U17 wurde er 2009 Europameister. Aber schon zu diesem Zeitpunkt musste er auf der Bank Platz nehmen. Schon damals war Marc-André ter Stegen vor ihm gesetzt. Insgesamt kam er zu 36 Länderspielen in den Jugendnationalmannschaften.

Im Oktober 2015 nominierte ihn Bundestrainer Joachim Löw zum ersten Mal für die A-Nationalmannschaft. Spielpraxis sammelte er allerdings nicht. Das war erst am 29. Mai der Fall, als Leno im vorläufigen Kader für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich stand. Bei der 1:3-Niederlage gegen die Slowakei spielte er die erste Halbzeit und musste zwei Gegentore hinnehmen. Löw nominierte ihn für die anschließend für das Turnier in Frankreich, bei dem Leno allerdings nur auf der Bank saß.

Bernd Leno bei internationalen Turnieren

Ein Jahr später gewann Deutschland den Confederations-Cup in Russland. Leno stand dabei im ersten Spiel gegen Australien auf dem Platz, das die DFB-Elf mit 3:2 gewinnen konnte. Beim WM-Turnier war er allerdings nicht dabei. Löw nominierte ihn aber für den deutschen Kader für die EM 2021. (Max Schäfer)

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