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Niko Kovac steht beim FC Bayern unter Druck.

FC Bayern

Rummenigge setzt Kovac unter Druck – und will Alonso als Coach

Vorstandschef des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, wünscht sich Xabi Alonso zum Trainer. Nico Kovac verwehrt er die Jobgarantie. 

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München hat Trainer Niko Kovac erneut eine Jobgarantie verwehrt und wünscht sich perspektivisch eine Verpflichtung von Xabi Alonso als Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters. „Ich habe das bei Jörg Wontorra auf Sky ganz zielbewusst gesagt: Jeder, der für Bayern München arbeitet, mich eingeschlossen, muss hier liefern. Hier herrscht Druck, das ist beim FC Bayern schon immer so gewesen“, sagte Rummenigge in der Bild am Sonntag. 

In besagter TV-Sendung hatte Rummenigge (63) Kovac bereits unmittelbar nach dem 5:0 im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund Anfang April eine Jobgarantie versagt. Grundsätzlich habe der FC Bayern allerdings „Interesse an Kontinuität auf der Trainer-Position“, betonte er nun, „denn wann immer wir die hatten, waren es auch erfolgreiche Zeiten. Und die wünsche ich ihm (Kovac).“ 

Rummenigge sieht den früheren Bayern-Profi Xabi Alonso als idealen Coach 

Perspektivisch sieht Rummenigge den früheren Bayern-Profi Xabi Alonso als idealen Bayern-Coach. Er adelte den Spanier als „klügsten und besten Strategen, den ich je bei uns im Mittelfeld gesehen habe“. Alonso absolviert derzeit seine Trainerausbildung und soll in der kommenden Saison die U19 von Real Madrid übernehmen. 

Rummenigge: „Meiner Meinung nach müssen wir uns bemühen, dass er irgendwann nach München zurückkehrt.“ Anders als Präsident Uli Hoeneß empfinde er angesichts von Tabellenführung und Pokalfinal-Einzug „keine Euphorie“, meinte Rummenigge noch, „weil noch nichts gewonnen ist“. Vor allem das Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Liverpool aufgrund des „mut- und herzlosen“ Auftritts im Rückspiel (1:3) habe „uns unheimlich gewurmt. Das war auch ein finanzieller Schaden, aber ein noch viel größerer Imageschaden – auch für die Bundesliga. Das war eine Delle, die passiert ist. Nächstes Jahr darf sie nicht mehr passieren.“ (sid)

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