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Michael Zorc: Spannung in der Liga tut gut.

Borussia Dortmund

Zorc sieht die Bayern noch immer vorne

Für Sportdirektor Michael Zorc wäre eine Meisterschaft seiner Borussia auch aufgrund des finanziellen Ungleichgewichts eine „Riesensensation“.

Für Sportdirektor Michael Zorc vom Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund ist der FC Bayern nach wie vor „klarer Favorit auf den Titel“. Das sagte der 56 Jahre alte Zorc im Interview des „Kicker“ (Donnerstag-Ausgabe) vor dem Spitzenspiel am Samstag beim Rekordmeister aus München.

Sollte sein Club trotzdem den Titel holen, wäre das „eine Riesensensation“. Man habe ja nicht umsonst im vergangenen Sommer mit einem auf zwei Sommer-Transferperioden ausgerichteten Neustart begonnen, sagte Zorc. „Aber ganz abgesehen davon: Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen“ sei der FC Bayern nun einmal der Titelanwärter Nummer eins.

Der BVB führt vor dem Spitzen-Duell in München in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Rekordmeister. „Nicht nur wir sind ganz froh, dass die Saison so abläuft, wie sie abläuft. Auch der neutrale Fußballfan ist glücklich und zufrieden, dass wir mal wieder einen spannenden Wettbewerb haben“, meinte Zorc. Der Ex-Profi erneuerte seine Titelansage: “ „Wir haben unsere Zielsetzung klar formuliert, und wir werden alles dafür tun, es zu erreichen. Das wird extrem schwierig.“ Man wolle die Chance nutzen, „die wir uns erarbeitet haben, und jetzt zugreifen.“

Selbst „bei einem für uns positiven Spielausgang“, sagte Zorc, sehe er das Meisterrennen nicht als entschieden an. „Ich habe zu viel Respekt vor den Aufgaben, die dann noch anstehen. Wir wissen schließlich, wo wir unsere Punkte bislang gelassen haben: viele bei auf dem Papier schwächeren Gegnern.“ So hatte Dortmund ausgerechnet die erste Saisonniederlage bei Fortuna Düsseldorf kassiert, ist nach der Krise aber mittlerweile wieder in der Spur. (dpa)

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