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Abendliche Draufsicht: In insgesamt 15 Hütten wohnen die deutschen Nationalkicker und das Betreuerteam. dpa
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Abendliche Draufsicht: In insgesamt 15 Hütten wohnen die deutschen Nationalkicker und das Betreuerteam. dpa

EM 2021

Basecamp des DFB: Campo Bahia im Frankenland

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Das EM-Basecamp der Nationalmannschaft wurde von Ausrüster Adidas ganz neu konzipiert.

DFB-Teammanager Thomas Beheshti sieht sehr zufrieden aus. Das EM-Basecamp für die deutsche Nationalmannschaft ist genau zu dem geworden, was Beheshti und DFB-Direktor Oliver Bierhoff sich vorgestellt hatten. „Wir haben gemeinsam mit Adidas ein Boardinghaus-Konzept entwickelt. Das Campo Bahia war das Setup.“ Ein Hauch von brasilianischer Atlantikküste soll also durch das Quartier im fränkischen Herzogenaurach wehen, um aus dem Weltmeister von 2014 auch einen Europameister von 2021 zu machen.

Ausrüster Adidas nennt die völlig neu gebaute Anlage „Home Ground“, sie fügt sich an den Rand der Konzernzentrale, der „World of Sports“. Die 26 Nationalspieler und ihr Betreuerstab wohnen in 15 Wohneinheiten mit je vier Zimmern um einen Marktplatz herum. Es gibt ein Swimmingpool mit einer Großbildleinwand, eine Beachvolleyballanlage und einen Paddle-Tennisplatz. Als Bierhoff Bilder der Anlage in die WhatsApp-Gruppe der Nationalspieler stellte, gab es laut des Managers begeisterte Reaktionen.

Im Bus nach München

„Wir hoffen, dass das tolle Gelände Grundlage für einen historischen Erfolg wird“, so Bierhoff, „wir konnten den Home Ground in unserem Sinne mit designen.“ Der Trainingsplatz ist fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Dafür nimmt es der DFB auch in Kauf, dass die An- und Abfahrt zu den ersten drei Vorrundenspielen zur Arena im Norden von München jeweils zwei Stunden dauert. Nachts nach den Spielen geht es direkt zurück. Und zwar im Mannschaftsbus, wie Bierhoff betont, nicht im Flugzeug, was auch zeitlich ziemlicher Unfug gewesen wäre. Hilfreich ist der Standort Herzogenaurach besonders ab dem Achtelfinale der EM 2021. Denn dann würde das DFB-Team fliegen müssen, der nahe gelegenen Flughafen Nürnberg erlaubt Landungen in der Nacht. In München wäre das nicht möglich gewesen. Der DFB entschied sich auch deshalb gegen Garmisch-Partenkirchen oder den Tegernsee.

Adidas-Chef Kasper Rorsted ist mächtig stolz, dass das ambitionierte Projekt umgesetzt wurde. „Die deutsche Nationalmannschaft ist unser erster Gast, wir werden im Home Ground noch viele weitere Gäste empfangen.“ Rorsted hofft auf Besuche berühmter Basketballteams und weiterer Sportmannschaften und kann in der kompakten Anlage auch einige der 50 000 ausländischen Mitarbeiter:innen beherbergen.

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