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Will auf Schalke den knapp verpassten Heimsieg gegen Hertha vergessen machen: Augsburg-Trainer Manuel Baum.

Baum schwärmt von FCA

FC Augsburg ohne Wut zum Gastspiel auf Schalke

Der FC Augsburg will sich durch den knapp verpassten Heimsieg gegen Hertha BSC nicht in der Vorbereitung auf die Partie beim FC Schalke 04 beeinträchtigen lassen.

Der FC Augsburg will sich durch den knapp verpassten Heimsieg gegen Hertha BSC nicht in der Vorbereitung auf die Partie beim FC Schalke 04 beeinträchtigen lassen.

Vom 1:1 durch ein Gegentor in der Nachspielzeit am Sonntag habe er sich „relativ schnell“ erholt, sagte Coach Manuel Baum. Sein Team sei verärgert gewesen über den Punktverlust in der Fußball-Bundesliga, könne zugleich aber mit der Leistung gegen die Hauptstädter zufrieden sein. „Jetzt schauen wir, dass wir auf Schalke etwas mitnehmen können.“

Verteidiger Philipp Max sagte vor dem Spiel am Mittwoch (20.30 Uhr): „Wir fahren nicht mit Wut hin. Wir versuchen, das Gesicht zu zeigen wie in der gesamten Hinrunde.“ Das Überraschungsteam geht als Tabellensiebter in den 16. Spieltag. Mit einem Sieg würde der Außenseiter im Klassement an den Schalkern vorbeiziehen.

Verzichten muss der FCA neben dem länger verletzten Erik Thommy wohl auch auf Jan Moravek wegen einer Grippe und den ebenfalls erkrankten Konstantinos Stafylidis, wie Baum berichtete. „Bei der Jahreszeit ist es normal, dass der eine oder andere kränkelt“, meinte der Trainer.

Ein Jahr nach seinem Wechsel zu den Profis des FC Augsburg schwärmt Baum indes in höchsten Tönen von dem Job und sagte: „Es macht richtig Spaß. Man kriegt Lust auf mehr. Ich kann mir im Moment nichts Schöneres vorstellen, was Jobzufriedenheit betrifft.“

Der 38-Jährige hatte die Schwaben am 14. Dezember 2016 von Dirk Schuster übernommen, zum Klassenverbleib geführt und rangiert mit seinem Überraschungsteam aktuell in der oberen Tabellenhälfte.

Geht es nach Baum, dann bleibt er noch länger beim FCA. Dafür aber ist ein ungewöhnlicher bürokratischer Akt notwendig, denn der Coach ist eigentlich Lehrer und aktuell als Beamter nur freigestellt. Auf die Frage, ob er seine Verbeamtung auf Lebenszeit bald aufgeben müsse, sagte er schmunzelnd: „Ein bisschen dauert es noch. Ein Jahr Urlaub habe ich noch. Ich hoffe, dass das Kultusministerium dann sagt: Okay, dann kriegst du noch das eine oder andere Jahr.“

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