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Martin Schmidt jubelt mit den Augsburgern.

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg

Wirkungstreffer durch Martin Schmidt

Martin Schmidt hat beim FC Augsburg den Spaß zurückgebracht. Die Beteiligten waren nach dem gelungenen Debüt des neuen Trainers voll des Lobes.

 Ein Blick in die Gesichter genügte. Hochgezogene Mundwinkel und strahlende Augen als Ausdruck des „Schmidt-Faktors“ waren zu sehen, und wer die neue Gemütslage beim FC Augsburg trotzdem nicht wahrhaben wollte, dem wurde zur Sicherheit noch verbal nachgeholfen. „Er schenkte den Jungs Zuversicht und Glaube“, lobte Manager Stefan Reuter, „er war locker und einfach gut drauf“, schwärmten die Spieler.

Er, der neue Trainer Martin Schmidt, war für die Beteiligten des Fußball-Bundesligisten der Grund für die positive Stimmung und das verdiente Erfolgserlebnis. 3:1 (2:1) hatten die Schwaben beim Champions-League-Aspiranten Eintracht Frankfurt gewonnen, einen riesigen Schritt Richtung Klassenerhalt getan – und dem Neuen ein perfektes Debüt beschert.

„Vor einer Woche war ich noch in den Bergen gewesen, nun erlebe ich diese riesige Freude“, sagte der fast schon ungläubige Schweizer, der am Mittwoch erstmals mit seinen Schützlingen trainiert hatte. Der Arbeit auf dem Platz maß der 52-Jährige aber ohnehin nur untergeordnete Bedeutung bei, der psychologische Aspekt spielte die größere Rolle.

Sein Plan war es, erklärte Schmidt deshalb, „das Team nur ein bisschen aufzuwirbeln, die Köpfe zu lüften, Spaß zu haben“. Großartig ändern konnte und wollte er in der kurzen Zeit zwischen Amtsantritt und erstem Spiel ja nichts, „weil ich ein funktionierendes und fittes Team übernommen habe“. Einzig die mentale Seite stimmte nach zweieinhalb Jahren unter Vorgänger Manuel Baum offenbar nicht mehr ganz.

Schmidt wählte in den vielen Gesprächen mit der Mannschaft also Worte, die Augsburg zu einem offensiveren und erfrischenderen Spiel anspornten. „Er hat in die psychologische Trickkiste gegriffen“, berichtete Reuter, der dem Hoffnungsträger für dessen erste Tage „ein Riesenkompliment“ aussprach und klarstellte: „Natürlich setzt er auf Emotionen, aber nicht nur.“

Als Beispiel nannte Reuter den vergangenen Freitag, Schmidts Geburtstag. Am späten Abend saß er da mit dem Trainerteam noch im Stadion, um den Gegner zu analysieren und ein Erfolgsrezept auszuhecken. „Es ging von Anfang an nur darum, wie wir in Frankfurt erfolgreich sein können“, sagte Schmidt.

Eintracht verliert gegen Augsburg

Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
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Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
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Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
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Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
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Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg.
Mit zehn Mann nichts zu holen: Eintracht Frankfurt verliert das Heimspiel gegen Augsburg. © E. Krieger

Der Platzverweis von Eintracht-Kapitän Gelson Fernandes (47.) spielte dem FCA natürlich in die Karten, die eigene Moral aber war der noch größere Faktor. U21-Nationalspieler Marco Richter (31./45.+4) sowie Michael Gregoritsch (84.) drehten die Partie, sodass Augsburg vor dem brisanten schwäbischen Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart nun sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang hat.

„Wenn ein neuer Trainer kommt“, sagte Abwehrspieler Jeffrey Gouweleeuw, „dann bringt das gleich eine ganz andere Dynamik rein“. Beim FCA hatte sich das schon bei der Kabinenansprache vor dem Spiel gezeigt, als Schmidt emotionsgeladen spontan gegen eine Metallkiste trat, seinen Spielern „für eine geile erste Woche“ dankte – und 90 Minuten später die ersten Früchte erntete. (sid)

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