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Augsburgs Andre Hahn (l.) gegen den Mainzer Stefan Bell.

DFB-Pokal

Augsburg dreht Spiel gegen Mainz, Bayern mit Mühe

Hannover bleibt seinem Pokalfluch treu und verliert gegen Wolfsburg. Darmstadt 98 scheitert an Hertha BSC Berlin, Fortuna Düsseldorf schießt Ulm ab. Die Bayern tun sich schwer, Mainz verschenkt das Achtelfinale.

Die Favoriten haben sich am Dienstagabend in der zweiten Runde im DFB-Pokal durchgesetzt: Der FC Bayern München ging beim 2:1 (2:0) beim SV Rödinghausen früh durch Sandro Wagner (8. Minute) und Thomas Müller (13./Foulelfmeter) in Führung. Doch nachdem Renato Sanches einen weiteren Foulelfmeter an die Latte schoss (23.), wurde der Regionalligist besser - und kam nach der Pause zum verdienten Anschlusstreffer durch Linus Meyer (50.). Der Rekord- Pokalsieger brachte den Sieg letztlich glanzlos über die Zeit.

Im spannendsten Pokalspiel des Abends drehte der FC Augsburg das Erstliga-Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 und gewann nach Verlängerung mit 3:2 (2:2, 1:2). Philipp Mwene (20.) und Robin Quaison (45.) brachten die Gäste zwei Mal in Führung. Ein Eigentor von Stefan Bell (40.) und Michael Gregoritsch (87.) glichen jeweils aus. In der Verlängerung avancierte der Brasilianer Caiuby (105.) zum Siegtorschützen.

Zuvor hatte sich in einem weiteren Erstliga-Duell der VfL Wolfsburg bei Hannover 96 durchgesetzt. Admir Mehmedi (20.) mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte und Wout Weghorst (90.+3), der kurios im Fallen angeschossen wurde, trafen beim verdienten 2:0 (1:0)-Auswärtssieg gegen schwache Hannoveraner.

Der Hamburger SV gewann beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden mit 3:0 (2:0), musste dabei aber mehr zittern, als es das Ergebnis aussagt. Nach zwei Toren von Pierre-Michel Lasogga (21., 51.) zündeten HSV-Anhänger im Gästeblock Pyros. Die Partie wurde zweimal unterbrochen, ein Spielabbruch bei einem weiteren Vergehen angedroht. Beim Treffer in der Nachspielzeit durch Douglas Santos (90.+7) blieb es dann ruhig.

Hertha BSC zeigte sich in Darmstadt auch von einer verspäteten Busankunft am Stadion am Böllenfalltor unbeeindruckt und setzte sich durch Treffer der beiden eingewechselten Vedad Ibisevic (64.) und Maximilian Mittelstädt (88.) verdient durch. Der 1. FC Heidenheim gewann das Duell zweier Zweitligisten gegen den SV Sandhausen klar mit 3:0 (2:0) durch Treffer von Marc Schnatterer (8.) mit einem verwandelten Foulelfmeter sowie Nikola Dovedan (20., 86.).

Derweil ist der letzte im Wettbewerb verbliebene Fünftligist Chemie Leipzig mit 0:3 (0:2) gegen den SC Paderborn ausgeschieden. Babacar Gueye (18., 59.) sowie Uwe Hünemeier (28.) erzielten die Treffer für die Gäste. Leipzig musste nach einer Roten Karte gegen Philipp Wendt (54.) in Unterzahl zu Ende spielen.

Immerhin eine Viertelstunde durfte Viertligist SSV Ulm 1846 beim 1:5 (1:4) gegen den kriselnden Erstligisten Fortuna Düsseldorf von einer Pokalsensation träumen: Schon nach 13 Sekunden brachte Ardian Morina den Außenseiter mit einem der schnellsten Treffer der Pokalgeschichte in Führung. Doch angeführt vom überragenden Dodi Lukebakio drehte Düsseldorf die Partie durch Treffer von Marvin Ducksch (15., 70.), Rouwen Hennings (33.) und eben Lukebakio (37., 43.).

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