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Aufstellung gegen England: Flick setzt wohl drei Bayern-Stars auf die Bank

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Von: Patrick Mayer

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Bundestrainer Hansi Flick stellt das DFB-Team gegen England offenbar auf mehreren Positionen um. Gleich drei Spielern des FC Bayern droht die Bank.

München - „Klar müssen wir die Dinge besser machen. Ohne Fragen.“ Der Bundestrainer sprach Klartext am Tag vor dem Klassiker des DFB-Teams gegen England in München (Dienstag, 20.45 Uhr, hier im Live-Ticker). Deutschland wollte am Samstag Italien zum Auftakt der Nations League dominieren und einen Sieg in Bologna einfahren. So wirklich geklappt hat das gegen den schwächelnden Europameister aber nicht.

Deutschland gegen England: Hansi Flick baut Aufstellung des DFB-Teams um

„Es wird der ein oder andere Wechsel stattfinden“, sagte Hansi Flick am Pfingstmontag (6. Juni) in Herzogenaurach, ehe es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aus Franken in die bayerische Landeshauptstadt ging. Er und sein Team müssten „die Dinge besser machen, ohne Frage, dazu sind wir da“, meinte der Badener: „Beim Abschlusstraining haben wir auch wieder gesehen, dass die Mannschaft die Körner aufgefüllt hat und bereit ist. Das hat sehr gut ausgeschaut im Training.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der Bundestrainer in München gegen England mehrmals umstellen, fünf Positionen stehen dabei im Fokus. Thilo Kehrer (PSG) könnte nach einem fahrigen Auftritt gegen die Italiener David Raum (Hoffenheim) Platz machen. Dasselbe gilt für Benjamin Henrichs (RB Leipzig), für den wohl Jonas Hofmann (Gladbach) spielen wird. Aber auch drei Stars des FC Bayern München droht die Bank.

Bundestrainer: Hansi Flick, einst Coach des FC Bayern.
Bundestrainer: Hansi Flick, einst Coach des FC Bayern. © Daniel Löb/dpa

Deutschland gegen England: Drei Bayern-Stars droht die Bank - auch Leroy Sané

So dürfte Leroy Sané aus der Startelf rücken. In Bologna bliebt Deutschlands nicht eingelöstes Fußball-Versprechen einmal mehr blass. Flick bekräftigte dennoch sein Vertrauen in Sanés „enorm gute Qualitäten. Wir werden ihn unterstützen und haben absolutes Vertrauen in seine Qualität“, erklärte der einstige Trainer des FC Bayern am Montag: „Leroy kann ein Unterschiedsspieler sein. Auch bei ihm geht es darum, die Bereitschaft zu zeigen, dass ich im Spiel bin, aktiv bin, die Intensität habe. Wir sind da dran. Er ist ein wichtiger Spieler.“

FCB- und DFB-Kapitän Manuel Neuer warb zuletzt im Trainingslager in Marbella für den 26-jährigen Angreifer. „Leroy ist jemand, der ein emotionaler Typ ist, auch sensibel ist in manchen Dingen“, erklärte der deutsche Torwart: „Man hat auch gesehen, welche Leistungen er im ersten Halbjahr gezeigt hat, das war exzellent.“ Dennoch soll gegen die Engländer Chelsea-Profi Kai Havertz in die Startelf rücken.

Deutschland gegen England: Nico Schlotterbeck für Niklas Süle?

Auch für Niklas Süle ist gegen die „Three Lions“ wohl in der Startelf kein Platz. Auch der Bald-Dortmunder, der noch bis 30. Juni an der Säbener Straße in München unter Vertrag steht, wirkte gegen die Italiener etwas holprig und sah beim 1:0 durch Lorenzo Pellegrini (70. Minute) nicht gut aus, als er viel zu weit vom Römer weg stand. Ein künftiger Kollege wird statt ihm spielen.

Nico Schlotterbeck, der zur kommenden Saison vom SC Freiburg zum BVB wechselt. Der 22-jährige Schwabe gilt als der aktuell vielleicht beste deutsche Innenverteidiger - und soll sich nun auch in der Nationalelf festspielen.

Stratege im DFB-Mittelfeld: Leon Goretzka vom FC Bayern (Mi.).
Stratege im DFB-Mittelfeld: Leon Goretzka vom FC Bayern (Mi.). © IMAGO / ActionPictures

Deutschland gegen England: Auch für Leon Goretzka (FC Bayern) ist wohl kein Platz in der Startelf

Und auch Leon Goretzka steht wohl nicht in der Anfangsformation. „Für mich sind die Leistungen hier im Training entscheidend. Sie haben eine herausragende Saison gespielt, wurden gefahrlos wieder Meister“, erklärte Flick zu den Münchner Spielern in seinem Kader: „Es ist jetzt wichtig, auch den nächsten Schritt zu machen.“

Der 27-jährige Goretzka konnte dem Spiel der Nationalmannschaft in Italien zu wenig Struktur geben. Gegen England liegt es wohl an Routinier Ilkay Gündogan (31), der sein Geld in der Premier League bei Manchester City verdient. „Er hat gezeigt, als er gegen Italien eingewechselt wurde, dass er ein beruhigendes Element im Spiel ist. Das hat uns gut getan“, erklärte Flick. Er schätze Gündogan „als Spieler und noch mehr als Menschen“. (pm)

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