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Der Nachwuchs.
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Der Nachwuchs.

EM-Tagebuch

Asche auf mein Haupt

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller ist für uns bei der EM 2021 dabei und berichtet in seinem Tagebuch von dem Fußballturnier.

Tag 30 - Auf mein Tagebuch von vorgestern habe ich die eine oder andere Reaktion bekommen. Es ging darum, dass ich zu blöde war, im Sport-Outlet-Store Klamotten für meine Kinder einzukaufen. Dabei habe ich unseren Sohn Fabian versehentlich ein Jahr jünger gemacht, als er tatsächlich ist. Da er im Februar 1998 geboren wurde, ist er natürlich schon 23 und nicht erst 22. Sieht man ja auch deutlich auf dem Bild mit seiner Schwester Emilia, das ich allerdings erst kurz nach seinem Geburtstag in Heidelberg am Neckar geschossen habe, als man noch wärmere Jacken brauchte.

Susi Siedentopf hat mich auf Facebook umgehend drauf aufmerksam gemacht, dass Fabi bereits ein Jahr älter ist. Sie wohnt in Bremen, ist wahrscheinlich der weltgrößte Werder-Fan (und auch Kickers Offenbach) und überhaupt die alleraufmerksamste Person, die ich in meinem ganzen Leben kennengelernt habe. Ihr entgeht nichts.

Fabi selbst hat mir dann auch noch geschrieben, dass ich mich verrechnet habe. Und Christiane Wiedemann wies sodann Fabi auf Facebook darauf hin, dass er eines gar nicht mal so fernen Tages noch froh sein dürfte, wenn er von seinem Vater ein Jahr jünger gemacht würde. Sie ist inzwischen über 40 und weiß, wovon sie spricht.

Außerdem hat mich Tochter Emilia, die ich mit 20 altersmäßig exakt eingestuft hatte, angerufen und mir mitgeteilt, dass ich alles richtig gemacht habe, indem ich im Outlet-Store nichts für sie gekauft hätte. Sie wolle ohnehin keine „fast fashion“ mehr haben. Also keine Sachen, die irgendwo weit weg unter Ausbeutung von Arbeiterinnen hergestellt und nur kurz getragen werden. Ich kannte den Begriff „fast fashion“ bisher gar nicht. Also was dazugelernt. Schon manchmal nützlich, so ein EM-Tagebuch. (Jan Christian Müller)

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